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der erste Schritt in jedem Ritual ist die Reinigung. Deshalb sollte man diese spirituelle Reinigung zu aller erst lernen. Dabei lernt man nicht nur den ersten Schritt. Man begibt sich so auf auf sein Heilweg, denn ohne solche Reinigungen würde man sein Leid nur umrühren, ohne es jemals wirklich zu lösen.
Man kommt zur Ruhe. Und zwar nicht, indem man sich zur Ruhe zwingt, sondern indem man frei aus sich heraus zur Ruhe findet. Mit Zwang erreicht man gar nichts, denn das ist höchstens ein Krieg, den man gegen sich selbst führt. Nimm dir die Zeit, die du dafür brauchst. Wenn du die Ruhe nicht findest, nimm an Ritualen Teil, die jemand mit entsprechender Erfahrung leitet. Dort wirst du dann auch die spirituelle Reinigung in der Praxis kennen lernen, wie man sie in der Theorie nie wirklich erklären könnte. Es macht also eh Sinn, erst einmal an einem spirituellem Ritual teil zu nehmen.
Das Reinigungsritual ist relativ kurz. Man kann erst mal Dampf ablassen, indem man z.B. tanzt oder Trommelt. Oder man Grillt dun ißt gemeinsam. Oder man hört seine Lieblingsmusik.Egal was, Hauptsache man kommt mal bei sich selbst an. Ist man dann ganz da, beginnt das Ritual.
Das einfachste Reinigungsritual ist die reinigende Räucherung. Dazu verbrennt man ein reinigendes Kraut und fächelt sich den Rauch mit der Hand oder einer Feder zu. Die Räucherung geht im Uhrzeigersinn im Kreis rum, wenn man zu mehreren ist.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein getrocknetes Kraut zu verräuchern. Einiges kann min einer Muschel aufhäufen und mit dem Feuerzeug anzünden. Sweetgras gibt es als Zöpfe und Prärie-Beifuß (prairie sage) gibt es als Bündel (Sticks).
Dann gibt es noch Räucheröfen, in den das Kraut auf einem Sieb über einem Teelicht verräuchert wird. Das ist eine sehr schöne Methode, weil das Kraut dabei nicht so hitzig verbrannt wird und sie ätherische besser entfalten können, als beim Anzündeln oder auf einer Räucherkohle.
Damit wäre die Räucherkohle schon erwähnt. Dabei sollte man jedoch bedenken, das in der Räucherkohle Salpeter enthalten ist, damit sich die Kohle von selbst entzündet. Man denke da mal an die Mühe, eine Grillkohle ohne Anzünder zum Glühen zu bekommen. Sprich, Räucherkohle hat entweder eine unglücklichen Beigeschmack oder ist ohne Salpeter schlicht unpraktikabel.
Nun geht es noch um das Kraut an sich. Es soll ja reinigend wirken. Meistens wird dazu Salbei verwendet, was allerdings auf einem Mißverständnis beruht. Salbei hat auch eine reinigende Wirkung, ist allerdings giftig und als allgemeine Reinigungsräucherung eher ungeeignet.
Das Mißverständnis: Im Englischen wird eine Beifußart, die in der amerikanischen Prärie wächst, "prairie sage" genannt. Oder kurz eben nur "sage", was zu Deutsch ja Salbei heißt. So wurde der Beifuß irrtümlich zum Salbei. Neben den "sage sticks" aus meist weißem Salbei, gibt es auch echten Prärie-Beifuß. Dieser Beifuß ist viel feinblättriger, als Salbei.
Die Kelten nutzten dazu auch unseren heimischen Beifuß. Den kann man hierzulande überall sammeln und wunderbar auf beschriebenen Weisen räuchern.
Eine weitere Möglichkeit ist das Sweetgras, das in unsere Sprache auch Mariengras heißt.
Sehr kraftvoll wirkt auf Kampfer.
Zeder kommt aus dem selben Kulturraum, wie der Weihrauch. Üblicherweise sollte man immer erst mit Zeder reinigen, bevor man Weihrauch einsetzt. Dun bitte - Weihrauch ist nicht zur Reinigung geeignet - Weihrauch weiht und verstärkt die vorhandenen Energie. Sprich, wer auf die Idee kommt mit Weihrauch zu reinigen, der puscht sich den weg zur einigen Dreck nur noch hoch.
Wenn es schon mal um den Weihrauch geht: Es gibt nur den reinen Weihrauch namens Olibanum. Alle goldenen und sonst wie Weihraucharten sind nur eingefärbt. Aber wie gesagt - für das Reinigungsritual scheidet der Weihrauch eh aus.
Wenn man also das Kraut hat und die Methode es zu räuchern, muß man sich in dem Rauch nur noch baden oder baden lassen. Es ist schön, sich von jemanden räuchern zu lassen!
Wenn man jemand anderen ab räuchert, dann räuchert man sich zuerst selbst. Also wenn jemand eine Reinigungsritual leitet, dann wird er zu aller erst sich selbst räuchern. Dann geht die Räucherung im Kreis herum dun landet am Ende wieder bei Leitenden. Erst dann räuchert er sich selbst. Die erste Räucherung diente nicht dem Menschen, der das Ritual leitet. Es diente dem Diener des Kräutergeistes. Also kurz gesagt: Der Leitende räuchert sich, dann die Anderen und dann normal sich selbst.
Wenn es keinen Leitenden gibt, ist automatisch der erste der Leitende. Oder kurz, irgendwer bereitet die Räucherung zu und beginnt das Ganze und übernimmt damit eine Rolle für alle Teilnehmer. Aber das sind schon Details, die man mit der Zeit lernt.
Zuerst fängt man mal an dun besorgt sich die nötigen Utensilien und Kräuter. Das ist wie mit den Händewaschen: Man lernt das schon als Kind mit Wasser und Seife. Und wie sich ein Chirurg dann die Hände zur OP wäscht, das ist ein bissel komplizierter.
Nach der Reinigung versorgt sein Kräuter und Gerätschaften sauber, und schließt das Ritual so ab.
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
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