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Verfasst am: 07.04.2010, 18:50 Titel: Räuchermischung: Light of Heaven
Light of Heaven – Licht des Himmels
Eine klärende, schützende und Lichtvolle (sagt ja schon der Name *gg*) Mischung. Zusammengemischt habe ich diese Mischung eigentlich für ein Ritual in dem ich meine Oma verabschiedet habe die vor ein 3 Monaten gestorben ist.
Die Mischung wirkt recht beruhigend und Klärend, lässt gleichzeitig den Geist in die Ferne Schweifen und riecht natürlich auch noch gut. Ideal für Ahnenarbeit, Übergangsrituale, Meditation, Reinigende und klärende Rituale oder auch für Heilungsarbeit (Heilende Rituale, Reiki, Energiearbeit etc.)
2 Teile Copal
2 Teile Dammar
2 Teile Weihrauch (Olibanum)
1 Teil Rosenweihrauch
1 Teil weißes Sandelholz
1 Teil Yerba Santa
1 Teil weißer Salbei
1 Teil Johanniskraut
1 Teil Engelwurz (Wurzel)
½ Teil Heiligenkraut
½ Teil Zedernholz
½ Teil Königskerze (Blüten)
½ Teil Schafgarbe (wenn ihr sie findet die Rosafarbene)
¼ Teil Alant
1/8 Teil Lavendelblüten
(Teil = Mengenteil)
Alle Zutaten im Mörser zerstoßen und gut miteinander Vermischen. Ob man die Zutaten sehr fein mörsert oder so dass man die einzelnen Bestandteile noch erkennen kann ist dabei Geschmackssache.
Die Kräuter wie Schafgarbe, Yerba Santa etc. lassen sich leichter im Mörser mahlen wenn man sie zusammen mit etwas Dammar oder Copal mörsert, das hat einen doppelten Mahleffekt. Wenn ich die Kräuter für sich alleine in den Mörser packe bekomme ich sie oft nicht so klein wie ich es gern hätte. *g*
Quelle: Hem-Netjeru
Zusammengemischt habe ich diese Mischung für ein Abschiedsritual das ich durchgeführt habe als meine Oma gestorben ist. Ich stelle das einfach mal hier mit ein weil es für mich einfach zusammengehört.
Abschiedsritual, Ägyptisch-Maya
Seit einiger Zeit Arbeite ich ja mit dem Maya-Kalender und will damit nicht nur Theoretisch Arbeiten sondern binde auch nach und nach die einzelnen Nahuales/Archetypen in meine magische und spirituelle Arbeit mit ein um sie genauer kennen zu Lernen.
Vor ein paar Wochen ist meine Oma gestorben und ich wollte noch ein Ritual für sie machen, das habe ich dann eine ganze Weile vor mir Hergeschoben weil ich nicht wusste wie ich das Anstellen soll. Zwar hatte ich die Grundzüge des Rituals schon im Kopf aber die genaue Form lag noch im Nebel. Es sollte ein einfaches Ritual in der Natur ohne großes Tamtam sein.
Beim durchstöbern meiner Bücher (suchte eigentlich gerade was anderes) hatte ich dann Plötzlich das Ritual im Kopf so wie es sein sollte.
Ich stelle das Ritual hier ein weil wir ja alle mal mit dem Tod und den Verlust von geliebten Wesen (Mensch, Tier….) konfrontiert werden. Vielleicht ist es ja eine Anregung für den ein oder anderen für ein eigenes Ritual.
Es ist eine Kombination aus Naturritual, Ägyptischen Gottheiten und dem Nahuale KEME
Isis: MEINE Göttin, die Göttin der Magie, der Heilung und des Mondes
Osiris: Der Ägyptische Gott der Unterwelt. Tod, Wiederauferstehung und Vegetation.
Anubis: Der Gott der Balsamierung und der Gott der die Toten auf ihrem Weg durch die Unterwelt begleitet.
Bastet: Die Katzengöttin, Mutterschaft, Schutz, Wächterin.
Hathor: Die Göttin
Keme: Bei den Maya das Nahuale/Gottheit des Todes und der Übergänge, der Bruder Tod. Im Gegensatz zu unserem Kulturkreis wird der Tod hier aber nicht als etwas schlimmes Empfunden sondern eher als ein Freund betrachtet der uns zur nächsten Ebene geleitet.
Gebraucht werden nur:
Räucherkohle
Eine Passende Räucherung (wie gesagt, ich habe Light of Heaven genommen)
Ein Foto oder das Sterbebild der Person
Wer will: eine Rassel oder ein anderes Instrument
Ich habe mir erst mal einen Passenden Ort für das Ritual gesucht. Ich habe mich für einen kleinen Tümpel hier im Naturschutzgebiet entschieden, ein Ort den ich öfter mal für Rituale nutze. An dem Tag war es Eiskalt und der Himmel konnte sich nicht so recht entscheiden ob der Regen jetzt aus den Schwarzen Wolken fallen sollte oder ob er doch noch etwas Warten wollte.
Ich habe erst mal die Räucherkohle angezündet und auf einen Stein gelegt (am besten immer auf einen Stein etc. legen, einen Waldbrand muss man auch wieder nicht Provozieren). Dahinter das Sterbebild meiner Oma. Während die Kohle durchglühte nahm ich die Rasse und Begann sie zu schlagen, nach einigen Minuten hatte sie ihren eigenen Takt gefunden. Dabei chantete ich zur Einstimmung den Goddess chant
Dann kam etwas von dem Räucherwerk auf die Kohle und ich habe mit der Hand den Rauch etwas über den Ritualplatz verteilt. Ich Sprach dann ein paar Worte zu meiner Oma, habe ihr gesagt das wir alle sie vermissen und was ich hier für ein Ritual mache, um mich von ihr zu verabschieden und ihr noch etwas Kraft und Liebe mit auf den Weg mitzugeben.
Dann hob ich meine Arme zum Himmel hoch und schloss die Augen. Ich Konzentrierte mich zuerst auf die Göttin Isis und habe sie um Hilfe gebeten.
„Göttin Isis, Mutter des Lebens und Gütige Magierin, ich bitte Dich um deine Hilfe und Unterstützung bei diesem Ritual.“
Ich hielt meine Konzentration auf Isis bis ich ihre Anwesenheit spüren konnte. So habe ich dann auch die anderen Gottheiten gerufen. Interessant war das es nach jeder Anrufung mehr zu surren begann und immer lauter wurde. Nach der Anrufung von Hathor öffnete ich dann die Augen und sah das es am Tümpel Plötzlich nur so vor Libellen wimmelte!
Dann rief ich noch Keme um Hilfe an.
„KEME, weißer Bruder Tod, ich bitte auch dich um deine Hilfe bei diesem Ritual und bitte dich um deine Anwesenheit.“
Genau in dem Moment Brach die Sonne durch die Wolken und schien genau auf meinen Ritualplatz, gleichzeitig fegte da ein richtig schneidend Kalter Wind durch. Das war echt interessant.
Ich legte etwas von der Räucherung nach und nahm dann noch mal das Sterbebild in die Hand. Ich Konzentrierte mich auf die Energie und die Gefühle die ich meiner Oma auf die andere Seite senden wollte. Dann bat ich jede der Gottheiten ihr auch Energie zu schicken und sie zu leiten.
„Isis, ich bitte dich, sende der Seele meiner Oma deine Mütterliche Liebe und göttliche Gnade.
Osiris, ich bitte dich, nimm die Seele meine Oma auf in deinem Reich und gib ihr Kraft und Frieden.
Anubis, ich bitte dich, geleite die Seele meiner Oma sicher auf ihrem Weg durch die jenseitige Welt.
Bastet, gütige Göttin, ich bitte dich gib der Seele meiner Oma Schutz, Geborgenheit und Wärme.
Hathor, ich bitte dich, nähre die Seele meiner Oma und gibt ihr die Energie die sich braucht um sich weiter zu Entwickeln.
Keme, ich bitte dich die Seele meiner Oma zu führen, ihre Schmerzen von ihr zu nehmen und sich zu behüten bis die Zeit für ein neues Leben gekommen ist.
So sei es!“
Bei jedem Satz habe ich mich darauf Konzentriert wie die jeweilige Energie zu meiner Oma fließt.
Jetzt kam noch mal etwas von der Räucherung auf die Kohle.
Dann habe ich das Sterbebild genommen und ans Wasser gelegt. Mit 2 kleinen Ästen habe ich die Kohle mit der Räucherung drauf auf das Bild gehoben und das Bild aufs Wasser treiben lassen und mich dabei „Verabschiedet“. Die Kohle brannte sich durch das Bild und beides Versank im Wasser das hier stellvertretend für die Unterwelt und die Reise dahin stand.
Ich habe mich bei den Göttern bedankt und das Ritual beendet.
Ein im Grunde genommen recht einfaches Ritual mit einer stark Befreienden Wirkung.
_________________ Unsere tiefste Angst ist nicht, daß wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, daß wir grenzenlose Macht in uns haben.
(Nelson Mandela)
ich danke Dir für das sehr schöne Ritual. Ist bestimmt sehr hilfreich für die gegangene Seele und auch für Deine Seele gewesen. Habe mal gelesen, dass eine Seele ca. 69 Tage braucht bis sie sich verabscheidet hat. Der Trauerschmerz geht oft nicht mal von einem selber aus, sondern von der Seele, die noch an allem Irdischen hängt. (Es kommt halt auf den Menschen an wie weit entwickelt und wie erfüllt sein Leben war.) Da ist so ein Ritual etwas sehr sehr wertvolles.
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
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