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Orte der Kraft - Geomantie / Kraftorte und Geomantie
Orte der Kraft - Geomantie / Kraftorte und Geomantie
Verfasst am: 20.09.2007, 08:35 Titel: Orte der Kraft - Geomantie / Kraftorte und Geomantie
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Heike
Anmeldedatum: 18.08.2007 Beiträge: 5 Wohnort: München
Verfasst am: 20.09.2007, 08:35 Titel: Orte der Kraft - Geomantie / Kraftorte und Geomantie
Hallo zusamen auch ich möchte gerne noch mein Wissen über Kraftorte hier bekannt geben.
Orte der Kraft - Geomantie
Kraftorte und Geomantie
In der Geschichte hat es immer wieder Orte gegeben, die besonders verehrt worden sind und an denen Stätten für kultische Handlungen errichtet wurden. Man denke dabei an Stonehenge oder den schwarzen Monolithen in Mekka. Warum haben bestimmte Plätze solche Bedeutung erlangt, welche sich oft seit Jahrtausenden erhalten hat? Diese Orte verfügen über eine besondere Strahlung. Diese Strahlung wurde früher zur gezielten Stimmungsbeeinflussung der Menschen eingesetzt. Durch bauliche Maßnahmen wurde diese verstärkt oder umgepolt. Es bleibt auch die Frage offen, inwieweit die positiven Strahlen erst durch rituelle Handlungen und die Architektur der Stätte entstanden ist. Waren zuerst die Strahlen und dann der Kultplatz oder doch umgekehrt?
Die Geomantie beschäftigt sich mit der Lage und Wirksamkeit solcher Kraftorte, aber auch mit der "Erdheilung", wo ähnlich wie in der Akupunktur mittels gezielten Setzungen von Steinen die Energieflüsse der Erdoberfläche gestärkt werden. Im Altertum, vor mehr als 2000 Jahren, war mehr über geomantische Zonen bekannt, als heute. Alle alten Bauwerke und Kultstätten haben sich daran orientiert. Besondere Orte der Kraft wurden als "heilig" bezeichnet. Der Limes z. B., welcher als Schutzwall des römischen Reiches zu den im Norden lebenden Germanen errichtet wurde, liegt auf einer sehr breiten, rechtsdrehenden geomantischen Zone. Solche Zonen wurden oft als Grenzen festgelegt, da sie sich nie veränderten. In jener Zeit galten Grenzen als "heilig". Oft gibt es sogenannte Grenzberge, welchen sogar vom Namen her, als solche erkennbar sind. Dies ist z.B. der Kahlenberg bei Wien. Der Name leitet sich aus dem keltischen ("Kalettos"=schützen) ab. Der Berg besitzt eine große rechtsdrehende Strahlung. Die Kelten haben Berge mit großer positiver (=rechtsdrehender) Ausstrahlung markiert. So haben alle Berge des Kärntner "Vierbergelaufs" eine besondere Strahlung. In den Ortsnamen und Bergnamen spiegelt sich oft die ursprüngliche Bedeutung des Ortes wider.
Auch die heutigen Weltreligionen haben ihre heiligen Städten auf geomantischen Zonen errichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass den heiligen Felsen in Jerusalem gleich Christentum, Judentum und Islam in Anspruch nehmen. Auch der heilige Stein in Mekka, war schon lange vor Mohammed ein heiliger Ort.
Die Ley-Linien
Ley-Linien oder auch Drachenlinien genannt sind geradlinige Linien, welche verschiedenste Kultstätten und Orte der Kraft miteinander verbinden. Sie ist eine unsichtbare energetisch geladene Bahn, welche oft hunderte von Kilometern lang sein kann. Sie verfügen oft über eine Breite von mehreren Metern. Diese Energiebahnen sind mit jenen am menschlichen Körper zu vergleichen. Genauso wie man durch Akupunktur den Fluss der Energie steuern kann, kann auch der Mensch durch verschiedenste Maßnahmen Einfluss auf die Ley-Linien nehmen. Die sogenannte Lithopunktur versucht durch Steinsetzungen die Energie ungehindert fließen zu lassen, wo sie durch Architektur, Verkehrsflächen und andere Barrieren gestört ist. Leylinien können positiv oder negativ geladen sein (yin oder yang). Wo sie sich kreuzen befindet sich ein Kraftort, ein sogenanntes Leycentre. Jede Leylinie hat einen Beginn und ein Ende. An dieser Stelle fließt Energie entweder in die Erde oder aus ihr heraus. Diese Stelle wird als magisches Quadrat bezeichnet. Die Römer sollen ihre langen geraden Straßen entlang von Leylinien gebaut haben, damit die Soldaten auf längeren Märschen noch zusätzlich Energie bekommen. Die Leylinien tragen viel Lebensenergie in sich, dort wo sie fließt, werden die Menschen inspiriert, das Wachstum von Flora und Fauna gefördert. Insbesondere Steinsetzungen können dies unterstützen.
Kraftorte und Kultstätten in Mitteleuropa
Europa ist übersät von alten Kultstätten. Viele davon sind heute nicht mehr bekannt und werden nach und nach von Archäologen oder Radiästheten entdeckt. Andere davon sind auch heute noch kultisch in Gebrauch und sind mit einer Kirche oder Kapelle überbaut. Diese Kultstätten waren vielleicht schon seit der Steinzeit als solche in Verwendung und hielten ihre Kontinuität oft bis in unsere Zeit.
Die meisten Orte kultischer Handlungen gehen in Mitteleuropa auf die Kelten zurück, die fast den ganzen Kontinent besiedelten, bevor sie durch Römer und Germanen zurückgedrängt bzw. assimiliert wurden. Viele Kirchen haben ihren Standort auf einer einst heiligen Stätte der Kelten. Die Kelten waren sehr naturverbunden und für alles und jedes gab es einen Gott oder eine Göttin, doch keinen Hauptgott. Eine besondere Bedeutung als Heiligtum für die Kelten hatten Erscheinungen der Natur wie große Bäume, Steine, Quellen und Gewässer, Höhlen und Grotten, und vor allem Berge.
Als die Römer die Herrschaft in Mitteleuropa übernahmen, romanisierten sie auch die keltischen Heiligtümer und weihten sie ihren Göttern. Aus der großen keltischen Muttergöttin wurde dann die Isis Noreia. Noch heute zeugen viele Kirchenbaue durch eingemauerte römische Steinfragmente von der römischen Vergangenheit.
Mit Anbruch des Christenstums wurde so manche Kultstätte durch eine Kirche ersetzt. Dies hatte oft ganz pragmatische Gründe. Man wollte den zu bekehrenden "Heiden" den Umstieg auf die neue Religion nicht allzu schwer machen. Deshalb wurden die Kultstätten und sogar viele ehemals heidnische Feiertage beibehalten und einfach christlich eingefärbt.
Für uns könne diese Kraftorte aber Gold Wert sein.
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