Heiler Forum, Esoterik Forum, Geistheiler Forum
für Geistiges Heilen, Energetisches Heilen
und alle anderen Spirituellen Themen der Esoterik und kosmischen Energien


Erfolgreich meditieren - Meditation für Anfänger

Erfolgreich meditieren - Meditation für Anfänger

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Heiler Forum Geistheiler Forum für Geistiges Heilen Foren-Übersicht - Meditationen / Meditieren
Vorheriges Thema anzeigen < | > Nächstes Thema anzeigen  
BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 11:59    Titel: Erfolgreich meditieren - Meditation für Anfänger
Autor Nachricht
Eberhard
 


Anmeldedatum: 14.08.2007
Beiträge: 952

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 11:59    Titel: Erfolgreich meditieren - Meditation für Anfänger

Die Meditation hat viele positive Wirkungen. Es ist eine Methode, die gleichermaßen Körper, Geist und Seele stärken und heilen kann und von jedem Menschen - egal welcher religiösen oder atheistischen Überzeugung - mit Gewinn praktiziert werden kann.

Die Wirkungen von Meditation sind:

* Körperliche Lockerung
* Abbau von psychischen Spannungen, Ängsten, Schuldgefühlen
* Abbau von streßbedingten Anomalien: Schlaflosigkeit, Stottern, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
* Verbesserung der Gesamtstimmung
* Ein Mehr an Kreativität, Energie und Produktivität

Ziele, die Sie mit Meditation erreichen können, sind folgende:

* Muskelverspannungen lösen sich, Ihr Körper wird geschmeidiger,
* Sie lernen sich immer besser zu konzentrieren,
* Ekstasephänomene (Licht, Ton, Flow),
* selbst gesteuerte Bewußtseinsveränderung,
* Ihr Astralkörper wird aufgebaut und entwickelt.

Egal, welche Art von Meditation Sie wählen: Meditation bedeutet ganz allgemein die Konzentration auf ein Objekt - das Meditationsobjekt - zu richten, im Unterschied zu anderen Handlungen, bei denen Sie sich auf wechselnde Reize konzentrieren. (Zum Beispiel, wenn Sie ein Buch lesen, ein Schachspiel spielen etc.)
Was benötige ich für die Meditation?
1. Meditationsobjekt

Wie oben erwähnt, brauchen Sie ein "Objekt", auf das Sie Ihre Aufmerksamkeit während der Meditation richten. Ich möchte im Rahmen dieses kleinen Ratgebers nicht auf die vielen möglichen Formen von Meditationsobjekten eingehen, sondern empfehle sowohl für den Anfänger, als auch Fortgeschrittene die Mantram-Meditation.

Hierbei wählen Sie sich ein Wort, das Sie stetig im Geiste (alternativ auch laut gesprochen) wiederholen. Wenn Sie merken, daß Sie das Mantram verloren haben, an etwas anderes denken, lassen Sie alle anderen Gedanken fallen und kehren zu Ihrem Mantram zurück.

Traditionellerweise haben diese Mantren keine Bedeutung, d. h. es sind Silben, die es so als Wörter in der Sprache nicht gibt. Sie bringen die besten Erfolge, da Wörter mit Bedeutung Assoziationen und Gedanken darüber auslösen. Das Ziel ist, den Geist leer zu machen von allen anderen Gedanken. Das Mantram wird exklusiv für Meditationen verwendet und behalten Sie es für sich, damit es ein intimer Teil Ihrer selbst wird.

Im Folgenden sind einige traditionelle Mantren aufgeführt. Sie können natürlich auch selbst ein eigenes Mantram gestalten. Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Auswahl haben, können die in engere Wahl gefaßten Mantren (einzeln) einige Minuten laut wiederholen und die dabei auftretenden Empfindungen beobachten, welche die betreffenden Silben auslösen. Wählen Sie das Mantram, das Ihnen am meisten zusagt:

Mantren der Transzendentalen Meditation: Ing, Im, Inga, Imma, Aing, Aim, Ainga, Aima, Schiring, Schirim, Kiring, Kirim, Hiring, Hirim, Schiam, Schiama.

Weiche Laute mit a, ng usw. wirken beruhigender als harte, spitze Laute wie i und r. Letztere helfen z. B. depressiv veranlagten Menschen oder Menschen mit eher gemäßigtem Charakter.
2. Meditationshaltung

Für die Meditation ist es wichtig, eine Körperstellung zu finden, in der über längere Zeit regungslos verharrt werden kann. Das Sanskrit-Wort für eine solche Stellung ist 'Asana'.

Ein Asana ist eine definierte Körperstellung, die fest und angenehm ist. Fest soll eine solche Stellung deshalb sein, damit der Körper darin verbleiben kann, ohne daß darauf geachtet werden muß. Angenehm soll sie sein, damit der Körper nicht störend wahrgenommen wird.
Ob eine Stellung angenehm ist, ist zu Anfang meist nur eine Frage der Zeit. Nach längerem Sitzen wird jedes Asana unangenehm, da sich Körper und Geist erst an längeres, bewegungsloses Sitzen gewöhnen müssen.

Vajrasana (Drachensitz)

Am Anfang eignet sich der Drachensitz als Asana. Er kann von den meisten Westeuropäern leicht eingenommen werden. Er ist (nach dem Lotussitz - der 'klassischen' Meditationshaltung) der festeste Sitz und der Sitz, in dem der Rücken relativ mühelos gerade gehalten werden kann. Außerdem fördert er die Entwicklung von Willenskraft und die Lösung von Beinverspannungen. Zudem ist er noch hilfreich bei Verdauungsstörungen. Der Drachensitz wird am ehesten mit einer "wachen", "aufmerksamen" Haltung verknüpft.

Beschreibung:

1. Knien Sie sich mit geschlossenen Beinen hin.
2. Setzen Sie sich so auf Ihre Beine, daß der Po auf den Fersen ruht.
3. Richten Sie Ihren Oberkörper auf und achten darauf, daß Ihr Rücken gerade ist.
4. Strecken Sie locker Ihre Arme - drücken Sie die Ellbogen NICHT durch.
5. Legen Sie die Hände, mit den Handflächen nach oben, auf Ihre Oberschenkel.
6. Strecken Sie locker Ihre Finger und schließen Sie sie.
7. Halten Sie Ihren Kopf gerade, neigen Sie ihn weder nach oben, noch nach unten.
8. Schließen Sie Ihre Augen, sofern Sie ein internales MO haben.

Bemerken Sie stärkere Verspannungen in Oberschenkel, Waden oder Spann, so helfen Dehnungen, sich schneller an den Sitz zu gewöhnen. Je lockerer Sie sind, desto unproblematischer werden längere Meditationszeiten im Drachensitz.

Savasana

Savasana ist die sogenannte "Totenstellung". Dieses Asana ist nur als zusätzliches Asana empfehlenswert. Es ist die lockerste Stellung, alle Spannung kann in den Muskeln losgelassen werden. Durch ihre Ähnlichkeit mit unserer Schlafstellung, ruft Savasana bei vielen Ungeübten Müdigkeit hervor.

Menschen, die von Natur aus ruhig sind, werden leicht einschlafen. Für aufgedrehte oder nervöse Menschen kann diese Stellung eben wegen ihrer stark beruhigenden Wirkung sehr hilfreich sein.

Beschreibung:

1. Legen Sie sich auf den Rücken.
2. Schließen Sie Ihre Beine.
3. Lassen Sie die Füße V-förmig locker auseinander fallen, die Fersen berühren sich leicht.
4. Legen Sie Ihre Arme leicht angewinkelt neben den Körper, die Hände mit den Handflächen zum Boden.
5. Schließen Sie Ihre Augen.

Zusätzlich können Sie sich ein kleines Kissen unter den Kopf legen.
Hinweise

Das Asana wird bei der Meditation eingeübt. Dafür legen Sie vorher eine bestimmte Zeit fest, in der Sie regungslos sitzen bleibt. Denn nur so kann der Lockerungsprozeß fortschreiten, jedes Bewegen unterbricht ihn. Nach einer Weile in dieser Stellung werden Sie den Drang verspüren sich zu bewegen, sei es weil es irgendwo juckt, zwickt, sticht oder drückt. Diese Empfindungen sind Begleiterscheinungen davon, daß sich Ihre Muskeln dehnen und lockern.
Wenn Ihr Asana also anfängt unangenehm zu werden, lassen Sie es geschehen. Wechseln Sie das Asana nicht, wenn Sie Schwierigkeiten damit bekommen. Sie bekommen in einem neuen Asana die gleichen Probleme.
3. Meditationsort

Schön ist, wenn Sie einen speziellen Raum für Ihre Meditationen haben. Wenn dies nicht machbar ist, suchen Sie sich einen Raum aus, der folgende Vorzüge hat:

* Er ist wenig belebt und ohne Geräusche und Lärm.
* Die Luft ist sauerstoffreich (Lüften, Landluft), das mindert die Gefahr des Schläfrigwerdens.
* Die Temperatur ist nicht zu warm, eher etwas kühler. Es ist wegen der einschläfernden Wirkung höherer Temperaturen besser, eine leichte Decke zu nehmen, als die Raumtemperatur zu erhöhen.

Mehr dazu können Sie im Know-How "Wie wähle ich einen Meditationsraum?" nachlesen.
4. Meditationsdecke und Meditationskleidung

Ihre Meditationsdecke sollte aus reiner Baumwolle oder Wolle bestehen und so groß sein, daß Sie in Ihrer Meditationshaltung (Asana) darauf Platz nehmen können.

Diese Decke sollten Sie nur für die Meditation verwenden. Dinge lösen Erinnerungen, Stimmungen und Gefühle aus - je nachdem wie sie verwendet werden. So kann es z.B. vorkommen, wenn Sie Ihre Meditatonsdecke auch zum Schlafen benutzen, daß Sie sich auch während der Meditation schläfrig fühlen.

Die Kleidung sollte so beschaffen sein, daß der Bauch nicht eingeschnürt wird und er leicht herausstreckt werden kann. Dies ist wichtig, da Sie während der Meditation locker in den Bauch atmen können sollten.

Bedenken Sie vor der Meditation, welche Kleidung paßt, ohne daß es zu warm, zu kalt, oder unbequem wird. Dies ist wichtig, da Sie während der Meditation nichts ausziehen oder anziehen können. Außerdem stört es die Konzentration, wenn Sie während der Meditation denken, es ist zu kalt, der Pullover juckt etc.

Eine ausführliche Beschreibung der benötigten Meditationsutensilien (Kleidung, Decke, Uhr, Räucherutensilien finden Sie im Know-How "Welche Utensilien benötige ich für eine Meditation?"
5. Zielformulierung

Bevor Sie eine Meditation beginnen, formulieren Sie ein Ziel, welches Sie in der Meditation erreichen möchten. Legen Sie fest, wie lange die Meditation dauern soll und daß Sie sie nicht vorzeitig abbrechen werden.
Setzen Sie sich am Anfang kleinere Ziele, so werden Sie schnell Erfolge verbuchen können. Das wird Sie wiederum motivieren, die Meditation auch zukünftig mit Freude zu machen.

So eine Zielformulierung könnte z. B. lauten: Ich werde eine halbe Stunde regungslos sitzen und während dieser Zeit das Mantram deutlich und ohne Unterbrechung sprechen.
Die Meditation

Nachdem Sie alles haben, was Sie für die Meditation benötigen, können Sie in die Praxis gehen:
Übungsbeschreibung:

* Stellen Sie einen Pieper (Uhr oder Wecker), anfangs auf 20 Minuten.
* Nehmen Sie Ihr Asana ein.
* Sprechen Sie Ihr Mantram ca. 1-2 Minuten laut.
* Wiederholen Sie Ihr Mantram in Gedanken.
* Wenn Sie bemerken, daß Sie Ihr Mantram verloren haben, an etwas anderes denken, nehmen Sie Ihr Mantram wieder auf.

Beginnen Sie mit 20 Minuten und steigern Sie sich auf eine Stunde.

Nach einiger Übung können Sie die 1-2 Minuten laut gesprochenes Mantram weglassen. Dies dient nur dazu, daß Sie mit dem Klang des Mantrams vertraut werden.
Beenden der Meditation

Wenn Sie Ihre Meditation beenden, sagen Sie sich in Gedanken: "Ich beende meine Meditation und kehre in mein Alltagsbewußtsein zurück."
Anschließend können Sie sich sagen, daß Sie die Augen öffnen und sich frisch und munter fühlen.

Dann spannen Sie alle Muskeln so fest es geht an. Denken Sie auch an die Gesichtsmuskeln. Dann lassen Sie alle Muskeln locker! Dies ist wichtig, damit Sie nach dieser Zeit der Lösung von Ihrem Körper wieder vollständig in Ihren Körper "zurückkommen".

Halten Sie noch ein paar Minuten inne, kreisen Sie Ihre Gelenke, strecken und recken Sie sich und erheben Sie sich dann ruhig und gelassen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Verfasst am:     Titel: Werbung
Autor Nachricht
Werbung






Verfasst am:     Titel: Werbung

Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Heiler Forum Geistheiler Forum für Geistiges Heilen Foren-Übersicht - Meditationen / Meditieren Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Erzengel – Meditation & Gebet Heilerin Marie Elisa Erzengel und Ihre Aufgaben 1 16.02.2012, 13:08 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Audio CD Programm für Selbsthilfe und... Lea85 Spirituelle Musik 0 18.08.2011, 18:00 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge meine Meditation .. der innere Lichtt... medianna Vorschläge für Meditationen 0 19.07.2011, 14:05 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Meditieren um eins zu werden mit der ... heilendehand Meditationen / Meditieren 0 22.04.2010, 07:13 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Meditation für eine neue Erde Leni Meditationen / Meditieren 0 05.07.2009, 00:35 Letzten Beitrag anzeigen

Impressum

Anzeige:

!!!Wichtiger Hinweis!!!

Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.

Geistiges oder Energetisches Heilen sind unterstützende Bestandteile für das ganzheitliche Wohlbefinden eines jeden Wesens.

Das Forum wird täglich moderiert und auf ethisch oder rechtlich verletzende Beiträge geprüft. Sollte jemand einen Verstoß gegen gültiges Recht feststellen setzen Sie sich bitte mit der im Impressum angegebenen E-Mail Adresse in Verbindung.

Ich lehne trotz sorgfältiger Prüfung alle Haftungsansprüche gegenüber ausgehenden verlinkten Seiten ab da diese ständigen Änderungen unterliegen.

Bitte keine Abmahnungen ohne vorhergehende Kontaktaufnahme > DANKE





Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
SEO phpBB powered by Gameserver Forum