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Ein schamanistisches Reinigungsritual mit Himalaya-Salz

Ein schamanistisches Reinigungsritual mit Himalaya-Salz

 
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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 12:02    Titel: Ein schamanistisches Reinigungsritual mit Himalaya-Salz
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Leni
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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 12:02    Titel: Ein schamanistisches Reinigungsritual mit Himalaya-Salz

Ein von Schamanen für Schamanen empfohlenes Reinigungsritual mit sehr kraftvoller physischer, psychischer und geistiger Reinigungswirkung.

Voraussetzung dafür ist ein gesunder Magen- und Darmkanal.

Vor Beginn dieser Reinigung auf die Mond- und Tagesrythmen achten. Es empfielt sich eine längerfristige Planung.
Bei abnehmendem Mond an einem Montag beginnen:

1 Woche lang:
- kein Fleisch
- keinen Fisch
- keine Eier
- keine Milch
- keine Nudeln
- keine Kartoffeln
- keinen Zucker
- keinen Kaffee
- keine Zigaretten
- keine Medikamente
zu sich nehmen.

nur gekochtes Gemüse und Reis (Basmati-Reis) essen. (Ich esse frühs gelegentlich Reiswaffeln mit gedünstetem Obst)

Nach dieser Woche an einem Montag (gute Zeit für einen Neuanfang) noch im abnehmenden Mond (die Kraft der Planeten unterstützen die Ausleitung mit) um 8:00 Uhr (hier arbeitet der Magen am besten - jedes Organ ist mit einem bestimmten Sternzeichen verbunden) beginnen,

(vorher in die Schwitzhütte oder in die Sauna)

Gebet machen, ich bitte um Hilfe, evtl. Mandra singen

1 Liter 40º heißes Wasser mit 1 Teel. Himalaya-Salz ganz langsam stehend trinken.

anschließend 6 Übungen machen (wenn mind. 250 ml Wasser ausgetrunken mit der ersten Übung beginnen, Wasser trinken, nächste Übung usw.)

Vor den Übungen eine Uhr hinstellen:




Bitte beachten:
Wenn ich auf Toillette war eine Übung anhängen. Es kann auch sein, daß man beim ersten Mal 5 Gläser trinken muß oder sechs. Wenn der Stuhlgang sauber ist, bin ich fertig. Wenn ich starken Durst bekomme, ganz schnell 1 Glas Wasser ohnes Salz trinken und sich übergeben - damit wird der Magen gewaschen.

die erste Reinigung dauert 1½ Stunden.

Nach den Prozeturen 30 Minuten Pause machen.

Essen:
In heißer Pfanne Reis braten bis er gelb ist, die doppelte Menge Wasser hinzufügen, kein Salz etwas Ül. 2 gehäufte Eßl. davon essen nimmt den letzten Rest Salz noch auf. Kräutertee trinken, evtl. Brombeertee.

Nach 1½ Stunden frische Gurke essen, lange kauen (gibt dem Organismus Flüssigkeit)

Nach weiteren 1½ Stunden Möhrensalat mit Weißkohl, angerichtet mit etwas Ül essen, ohne Salz, lange kauen

zwischendurch, wenn Durst Kräutertee trinken.

Das war alles für diesen Tag.

2. Tag
ohne Salz Reis oder Haferflocken essen, frischen Möhrensalat, Gemüsesalat (frisch) oder gepreßte Möhrensäfte, grünen Apfelsaft (männliche Energie) oder Selleriesaft

Anmerkung:
Ich mache diese Reinigung ab und an, wenn mein Körper danach verlangt. Meistens sind kleine Unpäßlichkeiten der wirkliche Anlaß dafür. Ich fühle mich nach diesem Ritual immer wie neu geboren. Ich spüre dabei, daß oftmals das Essen eine viel zu hohe Priorität im Leben einnimmt. Aus alten Zeiten hinuntergeschlucke Wut oder Ärger geht dabei ebenfalls mit verloren. Eine gute Zeit dafür ist der Frühling und der Herbst.
Ich habe dieses Ritual auch schon mal mit Sauerkrautsaft und Apfelsaft statt Salzwasser gemacht, geht auch.
Zu Anfang der Reinigung können Ängste auftreten, das ist ein Zeichen, daß die Reinigung nötig ist. Ich spüre danach ein bewußtes und natürliches Verlangen nach gesunden Lebensmitteln, habe keine Zuckerfreßattacken mehr. (Durch Essen hineingefressener Frust breitet sich feinstofflich in den Zellen aus und wir werden dann das was wir gegessen haben - der Mensch ist was er ißt mit dem was er ißt und was er dabei denkt und empfindet.) Das erlernte bewußte Essen zu einem Wohlfühlritual machen ist neben dem physischen Aspekt auch ein psychischer und geistiger Hintergrund zu dem dieses Reinigungsritual führen kann. Eine evtl. Hilfe durch Fernunterstützung könnte vielleicht am Anfang angebracht sein.

Das alles hier geschriebene sind meine eigenen Eindrücke und Erfahrungen, die niemand in diesem Kontext so hinnehmen muß.

Leni
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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 09:22    Titel:
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Yakate
 


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BeitragVerfasst am: 01.05.2010, 09:22    Titel:

Hallo,

nach Erkenntnis der TCM ist von 7 bis 9 Uhr Magen-Zeit. In dieser Zeit sollte man auch frühstücken. Das nennt sich übrigens Organzeiten:

http://www.lifestyle-trainer.de/die-innere-uhr-der-organzeiten-1868.html

Der Mond ist kein Planet - das nur am Rande Smile

Da wir heute oft reines Salz verwenden, wird Salz gerne überdosiert. Das reine Natriumchlorid hat kaum Geschmack. Wenn man dann mal ein gutes Meersalz ebenso dosiert, kann man das Essen wegschütten. Kurz, durch den geringen Salzgeschmack wird der Körper ständig mit Salz überfüllt, was sich in vielerlei weise negativ auswirkt. Macht man dann so eine "Reinigung" ist das eher ein schleichender Selbstmord. Deshalb sollte man sowas erst praktizieren, wenn man Salzkonsum umgestellt hat. Dann braucht es noch eine Zeit, bis die Folgen des ursprünglichen Überkonsums abgebaut sind. Das kann Jahre dauern!

Es ist gefährlich einfach so Methoden zu empfehlen, die in unserer Zeit sehr problematisch sein können. Und den Betablocker setzt hoffentlich niemand einfach so ab, nur weil das ein Neoschamanistisches-Ritual empfiehlt.

Die Schwitzhütte ist bereits ein Reinigungsritual auf allen Ebenen. Wenn man dann so tut, als wäre noch Salzsaufen und Kotzen notwendig, hat man den Kern der Schwitzhütte scheins nicht kapiert. Aber das ist wiederum nur meine persönliche Erfahrung und Meinung. Das ist ein alter Trick, sich selbst aus zu bremsen: Ja, Schwitzhütte ist gut, aber mit Trallala und Hopsasa ist es noch besser - und schon ist die eigentliche Power dahin. Mit dieser Einstellung ist es dann richtig - so reicht die Schwitzhütte allein nicht aus.

Alles Liebe
Jan
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BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 00:32    Titel:
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Leni
Impulsgeberin und Admin


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BeitragVerfasst am: 03.05.2010, 00:32    Titel:

Hallo Yakate,

Zitat:
nach Erkenntnis der TCM ist von 7 bis 9 Uhr Magen-Zeit. In dieser Zeit sollte man auch frühstücken. Das nennt sich übrigens Organzeiten:


Hier geht es um eine Reinigung des Magens und des Darms. Bei den Übungen wird der Magen gründlich gewaschen.

Zitat:
Der Mond ist kein Planet - das nur am Rande
Nein das stimmt wohl, hatte ich nie behauptet, aber die Planeten haben wohl Auswirkungen auf uns und auf das was wir tun - kam vielleicht so nicht deutlich genug rüber.

Zitat:
Da wir heute oft reines Salz verwenden, wird Salz gerne überdosiert.


deshalb sollst Du ja eine Woche vorher alles weglassen was von Haus aus gesalzen ist.

Ich hab´s auch schon mit Sauerkrautsaft und Apfelsaft gemacht. Das empfinde ich persönlich als nicht so belastend - ist aber auch nicht so wirksam. (Salz (Himalya-Salz) ist die Originalempfehlung, kann ja kinesiologisch ausgetestet werden, was für den betreffenden Menschen besser ist)

Zitat:
Es ist gefährlich einfach so Methoden zu empfehlen, die in unserer Zeit sehr problematisch sein können. Und den Betablocker setzt hoffentlich niemand einfach so ab, nur weil das ein Neoschamanistisches-Ritual empfiehlt.


Glaubst Du vielleicht Schwitzhütten sind für Jedermann geeignet?

Wenn Du bestimmst, dass das gefährlich ist und auch noch hier rein setzt, dann ist es gefährlich !!! Aber wenn Du schreibst, dass man damit vorsichtig umgehen sollte, kann und will ich Deinen Gedankengängen folgen.
Bei Herzproblemen oder hohem Blutdruck ist das natürlich gleich gar nicht zu empfehlen und eigentlich für Menschen gedacht, die schamanistisch tätig sind und ohnehin auf Ernährung achten.

Ich hatte dieses Ritual eine zeitlang gemacht und für gut befunden, deshalb steht´s auch noch hier. Mitlerweile mache ich sehr viel mit Gedankenkraft, lasse Mahlzeiten aus, trinke viel Wasser usw. und bin der Meinung mich nicht mehr mit irgendwelchen komplizierten "alten" Ritualen sei es die die das Essen betreffen oder anderen zu befassen. Aber das ist meine Meinung, Rituale sind Brücken, weder gut noch schlecht, die manch einer vielleicht noch braucht.

Ja über vieles im Forum müßte neu nachgedacht werden. Ich bin dabei einiges umzustellen. Bin gerade beim Testen "innere Reinigung". Wenn ich genug Infos habe, werde ich sie an einen geeigneten Platz im Forum veröffentlichen.


LG

Leni
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BeitragVerfasst am: 05.05.2010, 09:37    Titel:
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Yakate
 


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BeitragVerfasst am: 05.05.2010, 09:37    Titel:

Hallo Leni,

Zitat:
Glaubst Du vielleicht Schwitzhütten sind für Jedermann geeignet?


Nein, aber in einer Schwitzhütte hat man zwei entschiedene Vorteile:

1. Der leitende kann einschätzen, ob jemand heute in die Hütte kann.
2. Die Begleitung dieses Leitenden verändert die Situation wesentlich.

Also ganz konkret hatte ich schon mal Teilnehmer in der Hütte, die es in der Sauna in 10 Minuten schlicht um hauen würde. Bei mir saßen die über eine Stunde in der selben Hitze. Das hat was mit Vorbereitung, spiritueller Ebene des Rituals dun der fachmännischen Begleitung zu tun.

Wenn man eine Schwitzhütte leitet, sollte man das können!

Zitat:
Wenn Du bestimmst, dass das gefährlich ist und auch noch hier rein setzt, dann ist es gefährlich !!!


Ich bestimme das nicht. Ich habe darauf hingewiesen, das es eine Gefahr sein kann und das man sowas deshalb nicht pauschal empfehlen sollte, ohne den Ratsuchenden individuell zu betrachten.

Wenn ich für mich etwas tu, dann gönne ich mir den selben Luxus, den ich meine Klienten biete: Ich such mir eine meisterliche Begleitung, die mich individuell und aktuell einschätzen kann. Ich versuch nicht mich selbst zu behandeln, weil das ganz neben bei nicht geht - ,an hat bei sich immer blinde Flecken! Bei sein Klienten mag man das alles sehen. Aber bei sich selbst ist man manchmal blind wie ein Anfänger. Deshalb sagt jeder Schamane den ich kenne, das man sich regelmäßig einem Kollegen anvertraut, der einem genau dabei hilft nichts zu übersehen.

Spirituelle Heilweisen sind immer Hilfe zur Selbsthilfe. Wenn man immer selbst klar käme, bräuchte es jedoch keine spirituellen Heiler. Und für mich ist der höchste Meister immer noch ein Mensch, der für sich selbst auch Hilfe benötigt. Ich kenne keine Schamanen, der sich in seinem persönlichen Dingen nicht einem Kollegen anvertraut. Einfach weil der Meister die wahre Gefahr kennt - die droht nämlich nicht vom Salz, sondern vom Ego, das sich selbst sabotiert.

Zitat:
Rituale sind Brücken, weder gut noch schlecht, die manch einer vielleicht noch braucht.


Rituale sind keine Brücken. Sie sind ein fester Teil des spirituellen Wirkens. Ein Ritual wird sich, mit zunehmender Reife ,immer klarer und kraftvoller auf seine Kern hin entwickeln. Wenn du glaubst, das dich Rituale nur zu einer geistigen Variante hinführen, dann hast du noch nie ein wahres Ritual vollzogen. ich vermute, du verwechselst da die Alltagsritualle für das Volk mit den Meisterrituale die jeder Meister sein Leben lang praktizieren wird.

Die Alltagsrituale sind keine Brücken. Sie sind Anker, die das Hochgeistige in den Alltag hinein erden. Es empfiehlt sich für jeden Menschen, solche Rituale täglich und das Leben lang zu begehen. Ohne solche Rituale schwebt man auf Wolken und verliert seine körperliche Qualität, für die die Seele diese Inkarnation unternimmt.

Erlangt man spirituelle Meisterschaft, wandeln sich die Rituale. Es entsteht eine andere Kraft dun Direktheit. Es kommt ein Ritueller Dienst für Andere hinzu. Dabei gehören Alltagsrituale für den Meister weiterhin zum Leben, weil man nach wie vor Mensch ist und Mensch sowas braucht.

Ich wette mit dir, das du immer noch rituell lebst. Deine Rituale mögen sich verändert haben, weil sich dein Geist verändert hat.

Alles Liebe
Jan
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BeitragVerfasst am: 05.05.2010, 21:24    Titel:
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Leni
Impulsgeberin und Admin


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BeitragVerfasst am: 05.05.2010, 21:24    Titel:

Hallo Jan,

ich danke Dir für die Antwort.

Zitat:
Nein, aber in einer Schwitzhütte hat man zwei entschiedene Vorteile:
1. Der leitende kann einschätzen, ob jemand heute in die Hütte kann.
2. Die Begleitung dieses Leitenden verändert die Situation wesentlich.

Also ganz konkret hatte ich schon mal Teilnehmer in der Hütte, die es in der Sauna in 10 Minuten schlicht um hauen würde. Bei mir saßen die über eine Stunde in der selben Hitze. Das hat was mit Vorbereitung, spiritueller Ebene des Rituals dun der fachmännischen Begleitung zu tun.

Wenn man eine Schwitzhütte leitet, sollte man das können!


Du nimmst damit die Verantwortung für alle Handlungen die in der Schwitzhütte ablaufen auf Dich. Ich schätze Dich auch so ein, dass Du ein gewisses Energiepotential besitzt für eine gute Übersicht des Ablaufes. Ich glaube auch, dass Du gut mit der geistigen Welt zusammenarbeiten kannst. Hut ab dafür muss man schon einiges an Übung drauf haben und vor allem gut geführt sein.

Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass jeder in seine Verantwortung und Macht gehen sollte. Ich will nicht mehr sein als ein anderer. Das einzige was ich beitragen möchte ist mein Wissen, meine Erfahrungen. Wenn Du zu ihnen sagst, gehe heute nicht in die Schwitzhütte nimmst Du ihm damit vielleicht Möglichkeiten. Das ist nur ein Beispiel für Selbstverantwortung, ich leite keine Schwitzhütten. Er muß selbst dahinterkommen was für ihn gut ist. Ich würde ihn nur auffangen. Das ist aber nur meine Meinung und wohl sehr theoretisch.

Zitat:
Wenn ich für mich etwas tu, dann gönne ich mir den selben Luxus, den ich meine Klienten biete: Ich such mir eine meisterliche Begleitung, die mich individuell und aktuell einschätzen kann. Ich versuch nicht mich selbst zu behandeln, weil das ganz neben bei nicht geht - ,an hat bei sich immer blinde Flecken! Bei sein Klienten mag man das alles sehen. Aber bei sich selbst ist man manchmal blind wie ein Anfänger. Deshalb sagt jeder Schamane den ich kenne, das man sich regelmäßig einem Kollegen anvertraut, der einem genau dabei hilft nichts zu übersehen.


Oh ja Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe auch jemanden wo ich ab und an hingehe. Der Kreis ist jedoch sehr klein geworden. Und ich glaube ich muß wohl selber richtig in die Puschen kommen. Ich probiere deshalb auch immer selber etwas Neues aus.

Zitat:
Spirituelle Heilweisen sind immer Hilfe zur Selbsthilfe.


Sie sind aber auch offene Möglichkeiten.

Zitat:
Rituale sind keine Brücken.


Also ich sehe das so. Du fängst das Reinigungsritual an einem Montag bei abnehmendem Mond um 08:00 Uhr an.
Hiermit habe ich schon 3 Festlegungen getroffen, die bestimmte wieder festgelegte Gründe haben. Diese Festlegungen bilden für mich Sicherheit um sicher an´s andere Ufer an mein Ziel optimale Darm- und Magenreinigung zu gelangen.

Jetzt nehmen wir mal an ich würde völlig andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, mich dafür öffnen. Ich nehme mir vor, dass mich mein System, Körper oder wie ich es eben nennen mag führt. Da fange ich plötzlich an einem Freitag an und esse nichts, weil ich keinen Hunger habe, nur Durst. Ich esse nichts und am Samstag auch nicht und plötzlich reinigt sich mein System von selber, ohne Ritual und ohne allem festgelegten Prumborium. Das meine ich mit unendlichen Möglichkeiten, denen ich, wenn ich bereit bin intuitiv zu leben einfach nachgehe.

Zitat:
Ich wette mit dir, das du immer noch rituell lebst. Deine Rituale mögen sich verändert haben, weil sich dein Geist verändert hat.


Oh ja ich nehme an weltlichen Geburtstagsritualen teil. Spiele da aber auch mein eigenes Spiel.

LG

Leni
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BeitragVerfasst am: 06.05.2010, 13:18    Titel:
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Yakate
 


Anmeldedatum: 05.05.2008
Beiträge: 194

BeitragVerfasst am: 06.05.2010, 13:18    Titel:

Hallo Leni,

Zitat:
Du nimmst damit die Verantwortung für alle Handlungen die in der Schwitzhütte ablaufen auf Dich.


Nein, tue ich nicht. Es gibt eine gangbaren Rahmen, in dem ein vertretbares Risiko existiert. Bewegt es sich in diesem Rahmen, kann jeder teilnehmen. Sehe ich, das es nicht in diesem Rahmen bleibt, handle ich entsprechend. Deshalb übernehme ich noch lange nicht die Verantwortung für alles und jeden.

Da bin ich mir mit der Justiz übrigens einig, das ich als Veranstalter eine gewisse Verantwortung trage. Deshalb adoptiere ich die Leute aber nicht.

Zitat:
Ich schätze Dich auch so ein, dass Du ein gewisses Energiepotential besitzt für eine gute Übersicht des Ablaufes. Ich glaube auch, dass Du gut mit der geistigen Welt zusammenarbeiten kannst. Hut ab dafür muss man schon einiges an Übung drauf haben und vor allem gut geführt sein.


Geführt wird man immer bestens. Und können kann man das im Prinzip ohne Übung. Fragt sich nur, ob man sein Ego heraus nehmen kann, was dann der Übung bedarf. Bleibt das Ego bestehen, hilft auch die beste Führung und meist Übung nichts. Dann werden die Engel derart gefiltert empfangen, das alles mögliche abgeht - nur keine heilsame Reinigung.

Zitat:
Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass jeder in seine Verantwortung und Macht gehen sollte.


Alles andere wäre sowieso nur Illusion. Man ist immer in seiner Macht - bewußt oder unbewußt - als Macht oder Ohnmacht empfunden - aber eben immer in seiner Macht. Und Eigenverantwortlich ist man auch immer. Entweder, weil man seine Verantwortung selbst trägt, oder weil man eigenverantwortlich seine Verantwortung ab gibt.

Zitat:
Ich will nicht mehr sein als ein anderer.


Du hast deine persönlichen Besonderheiten. Und in diesen Besonderheiten bist du nun mal mehr als andere. Du meinst, du möchtest dich ganzheitlich betrachtet nicht über oder unter jemand anders stellen? Nun, das ist erst mal lobloich. Anderseits ist das so, das der MEnsch durchaus aus seiner Inkarnation etwas besonderes machen kann, oder sich eben dagegen wehren, dieses einzigartige Licht zu leben. Das macht ihn nicht besser oder schlechter - aber eben doch irgendwie verschieden.

Zitat:
Das einzige was ich beitragen möchte ist mein Wissen, meine Erfahrungen. Wenn Du zu ihnen sagst, gehe heute nicht in die Schwitzhütte nimmst Du ihm damit vielleicht Möglichkeiten.


Wenn ich eine Schwitzhütte leite, dann habe ich dadurch eine verantwortliche Aufgabe. Dieser Verantwortung kann ich mich nicht entziehen. Wenn ich da Mist bauen sollte, ziehen sich die Geister zurück und es wird keine Schwitzhütte - dann bleibt eine simple Sauna übrig. oder irgendwas geht schief und die Hütte fällt aus. Und es wird eine Konsequenz für mich haben, weil die Geistige Welt nicht meine Kindergärtner sind.

Zitat:
Das ist nur ein Beispiel für Selbstverantwortung, ich leite keine Schwitzhütten. Er muß selbst dahinterkommen was für ihn gut ist. Ich würde ihn nur auffangen. Das ist aber nur meine Meinung und wohl sehr theoretisch.


Sollte sich mal jemand mit einer Hütte übernehmen wollen, fange ich ihn eben damit auf, das ich ihn davon abrate. Normal ist es ja eher andersherum - man motiviert seine Leute, damit sie den Schritt wagen.

Zitat:
Oh ja Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe auch jemanden wo ich ab und an hingehe. Der Kreis ist jedoch sehr klein geworden. Und ich glaube ich muß wohl selber richtig in die Puschen kommen. Ich probiere deshalb auch immer selber etwas Neues aus.


Stimmt, man kann sich nie seine Heilweg abnehmen lassen. Schon gar nicht, wenn man selbst ein gewisses Bewußtsein erreicht hat.

Idealerweise hätte jeder Mensch spirituelle Helfer und Lehrer. Und idealer weise würde kein MEnsch sein Heil an irgendwen oder irgend weine Institution abgeben.

Zitat:
Spirituelle Heilweisen sind immer Hilfe zur Selbsthilfe.

Sie sind aber auch offene Möglichkeiten.


Genau, denn dann könnte es ja keine Selbsthilfe mehr geben. Es muß offen bleiben!

Zitat:
Also ich sehe das so. Du fängst das Reinigungsritual an einem Montag bei abnehmendem Mond um 08:00 Uhr an.
Hiermit habe ich schon 3 Festlegungen getroffen, die bestimmte wieder festgelegte Gründe haben. Diese Festlegungen bilden für mich Sicherheit um sicher an´s andere Ufer an mein Ziel optimale Darm- und Magenreinigung zu gelangen.


Solch ein Ritus ist eine Form der Autorität. Befolgt jemand den "vorgeschrieben" Ritus, erkennt er diese Autorität an und fließt somit automatisch in dem Geist der Autorität mit. Das führt dann dazu, das eine geistige Begleitung statt findet. Wie intensiv diese ist, das hängt von der Kraft des Ritus - der Autorität - ab. Anderseits kann auch die Begleitung versagen, wenn die Vorschrift des Ritus verletzt wird. Dun dann steht der Arme plötzlich im Hagel - wenn der Ritus sehr Kraftvoll ist.

Zitat:
Jetzt nehmen wir mal an ich würde völlig andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, mich dafür öffnen. Ich nehme mir vor, dass mich mein System, Körper oder wie ich es eben nennen mag führt. Da fange ich plötzlich an einem Freitag an und esse nichts, weil ich keinen Hunger habe, nur Durst. Ich esse nichts und am Samstag auch nicht und plötzlich reinigt sich mein System von selber, ohne Ritual und ohne allem festgelegten Prumborium. Das meine ich mit unendlichen Möglichkeiten, denen ich, wenn ich bereit bin intuitiv zu leben einfach nachgehe.


Dann ist dir sicher auch bekannt, das Menschen mit einem unbewußten inneren Hang zur Selbstzerstörung ein Talent dafür haben, genau das falsche zu tun. Und das sich ein gepflegtes Ego auch wundervoll einbilden kann, eine gute Intuition zu haben. Es ist natürlich deren Eigenverantwortung. Aber ist es nicht etwas naiv zu glauben, das jeder so weit ist? Und ist es nicht etwas zu selbstbewußt, zu glauben man sei selbst immer so bewußt und im Frieden mit sich selbst - grade wenn man etwas zu bereinigen hat, ist man doch anfällig, oder?

Zitat:
Oh ja ich nehme an weltlichen Geburtstagsritualen teil. Spiele da aber auch mein eigenes Spiel.


Bist du Hebamme?

Alles Liebe
Jan
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