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Die geistigen Spiegel Gesetzte zeigen mir mein Ich
Die geistigen Spiegel Gesetzte zeigen mir mein Ich
Verfasst am: 22.10.2007, 06:38 Titel: Die geistigen Spiegel Gesetzte zeigen mir mein Ich
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Eberhard
Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 952
Verfasst am: 22.10.2007, 06:38 Titel: Die geistigen Spiegel Gesetzte zeigen mir mein Ich
1. Spiegel-Gesetz
Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.
2. Spiegel-Gesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und ich mich deswegen verletzt fühle, so betrifft es mich - ist dies in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt - der Egoismus ist noch stark.
3. Spiegel-Gesetz
Alles was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.
4. Spiegel-Gesetz
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. ich erkenne mich selbst im anderen - in diesen Angelegenheiten sind wir eins.
Ich finde die hier angesprochenen Spiegelgesetze doch etwas vereinfachend, zumindest so einzeln hingestellt (ich weiss, Christa Kössner wird sehr häufig zitiert...). Vieleicht ist es in Wirklichkeit vielschichtiger ?
1) Ist mein Gegenüber ja kein idealer Spiegel. Auch mein Gegenüber ist ja nicht perfekt und hat keine "ideale Oberfläche", sondern mehr oder weniger aufgerauht und zerklüftet, das Spiegelbild wird also etwas verzerrt. Und wie jeder richtige Spiegel reflektiert auch mein Gegenüber nur bestimmte Frequenzbereiche, also Teilaspekte meiner selbst.
2) Ist ja mein Gegenüber ja eine eigene Persönlichkeit und wirkt auch mit seiner eigenen Energie auf mich ein. Aso ist nicht alles, was von meinem Gegenüber bei mir ankommt, meines.
3) Wenn mein Gegenüber mein Spiegel ist, dann bin ich auch Spiegel für meinen Gegenüber. Wir reagieren abwechseld auf uns selber, reagieren auf unsere Spiegel. Ein iterativer, fraktaler Prozeß. Am Ende bilden sich Energiewellen heraus, die genau unserem gegenseitigen, gemeinsamen inneren Zustand entsprechen. Und hier liegt, so glaube ich, auch der Schlüssel zum Verständnis, das man eigentlich nur sich selber ändern muss, dann ändert sich auch mein Gegenüber. Weil, wenn ich mich ändere, kommt was anderes beim anderen an, er reagiert anders darauf, dann reagiere ich wieder anders drauf...usw usf.....
Hab das Ganze mit einem lachendem und weinendem Auge gelesen und kann dir in vielen Dingen zustimmen, wobei es auch Menschen gibt, die tatsächlich die Persönlichkeit des Gegenübers ungefiltert spiegeln*nur mal so anmerk* Aber das ist ein ganz anderes Thema...
Zum Thema:
Wenn wir von unserem Ego zurücktreten und die Menschen oder Dinge um uns betrachten, uns fragen ... wie können wir den, die oder das ändern, ja dann treffen wir auf die Tatsache, das wir tatsächlich NICHTS mit unserem Willen ändern können, sondern nur uns oder unsere Sichtweise. Wir müssen bei uns anfangen.
Nehmen wir mal ein Kind... wir können es niemals ändern in dem wir ihm unseren Willen aufdrängen, sondern wir können nur unser Verhalten ändern um das Kind dazu anzuregen sich zu ändern.
Oder die Armut um uns rum, wir können sie nicht ändern, nur weil wir den Willen dazu haben, sondern wir müssen aktiv werden.
Oder das Zusammenleben in der Gemeinschaft, wir können nicht Gemeinschaftssinn entwickeln, weil das jetzt gerade Thema ist und weiter in unserer eigenen Isolation leben, wir müssen den ersten Schritt tun, für all die Dinge, die in unseren Augen "falsch" laufen.
Hm ja wir haben das Korn in der Hand, wir sind der Gärtner der die Felder bestellt und mit unserer Pflege können wir eine Ernte einfahren. Wie gross diese sein wird, liegt immer an der Bereitschaft unseres Einsatzes.
Huuuuch da kommt wieder die kleine Philosophin aus mit raus
Es klingt alles so toll, aber es ist ein sehr harter Weg, denn viele Früchte wachsen trotz intensiver Pflege sehr langsam und oft muss man auch mit Dingen kämpfen, die man selber nicht in der Hand hat. Denn gegen Sturm und Hagel ist der beste Gärtner nicht gefeit. Dann hinzustehen und zu sagen, egal ich geb mein Bestes und bleib auch dabei, erfordert Mut und Glaube.
Hm alles sehr komplex! Aber eines ist sicher.... mit unserem Willen uns zu ändern um andere Dinge zu verändern, können wir etwas bewegen und vielleicht andere anspornen, dies auch zu tun.
Dir eine lieben Gruss
von einer momentan nachdenklichen
Tanja _________________ Jeder Tag beginnt mit einem unbeschriebenen Blatt, die Schriftsteller sind wir selber.
Ich denke, das Thema spielt auf zwei ganz unterschiedlichen Ebenen, der Ebene des höheren Bewustseins und der Ebene des Alltagsbewusssteins.
Spiegelgesetze im Alltag sind keine "Erfindung" des Esotherik, sondern kommen meiner Meinung nach aus der Kommunikationstheorie. U.a. Schulz von Thun beschrieb dies in "Miteinander Reden Bd. 1-3".
Und dies adaptiert auf die höhere Ebene ergibt vieleicht tatsächlich das verdichtete Extrem der 4 Spiegelgesetze.
Und da ich auf beiden Ebenen lebe, erfahre ich auch die beiderseitigen Wirkungen und Auswirkungen.
Als Entwicklungsanstoß kann ich die 4 Gesetze akzeptieren, sie lassen in Ihrer Kompromißlosigkeit keinerlei Spielraum für egozentrierte Deutungen.
Im Alltag erfahre ich vielfach die Wechselwirkungen und gegenseitigen Abhängigkeiten von lebendigen Beziehungen.
Hmmmm da stell ich wieder fest, je mehr man weiss umso öfter stellt man fest das man nichts weiss.
Ich kenne all diese Bücher nicht, meine Gedanken kommen aus meinem Innersten und manchmal frage ich mich woher, sie dann kommen.....
Komisch da ist mir grad ein Spruch eingefallen: Warum nach den Sternen greifen, wenn der Kiesel am Wegrand im Mondlicht das gleiche Strahlen hat, man muss sich nur bücken.
Denke Zeit sich hinzulegen
Wünsche allen eine gute Nacht
Tanja _________________ Jeder Tag beginnt mit einem unbeschriebenen Blatt, die Schriftsteller sind wir selber.
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
Geistiges oder Energetisches Heilen sind unterstützende Bestandteile für das ganzheitliche Wohlbefinden eines jeden Wesens.
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