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Verfasst am: 29.09.2009, 08:56 Titel: Das älteste Heilsystem dieser Erde
hallo ihr lieben!
ich habe fast das gefühl, dass das unterforum einen neuen thread gebrauchen kann, es tut sich leider nicht sehr viel hier.
ich hätte gerne gewusst, wer von euch hier schamanisch tätig ist, bzw. auf welche heilweisen greift ihr dabei zurück?
es gibt mittlerweile so vieles in diesem bereich der uns offen steht, doch gibt es ganz besondere techniken oder praktiken, die ihr dabei verwendet?
ich beschäftige mich hauptsächlich mit der kultur der nordamerikanischen indianer, doch ich mache mein eigenes heilsystem daraus. mir selbst ist es wichtig, dass ich nicht einfach von anderen kulturen etwas stehle, das nicht mir gehört und unsere europäischen wurzeln reichen ja auch weit zurück, auch wenn es kaum aufzeichnungen darüber gibt.
ich verbinde meine schamanischen techniken zwar mit dem indianischen, doch ich versuche auch sehr weit zu graben um wieder etwas mehr von unseren keltischen und germanischen bräuchen auszugraben.
wie lebt ihr schamanismus? bzw. auf welches naturvolk greift ihr zurück?
alles liebe, karin theresa _________________ Lass nicht zu, dass Deine Ängste, Deinen Träumen im Weg stehn!
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Ich bin ausgebildet von russischen Schamanen, stammend aus dem Altai-Gebirge. Hierbei fließt viel Fernöstliches mit ein. Habe aber auch Eigenes entwickelt. Ich lege viel Wert auf EINS-SEIN mit der Natur. Die Natur selbst ist mein Lehrer.
Gehe zum Beispiel, bei sehr hartnäckigen Fällen, wenn ich bei einem Klienten nicht mehr weiter weiß an einen ausgesuchten Platz in der Natur und wir bekommen von da die richtigen Informationen.
Bei mir in der Gegend ist ein sehr starker keltischer Einfluß spürbar, aber auch das Slawische, weniger das Germanische. Ich suche in meiner freien Zeit nach alten Kraftorten oder Kultorten, erlebe immer wieder was Neues. Doch die Energie der Erde hat sich verändert. Alles verändert sich, die Tiere, die Insekten, die Vögel, die Pflanzen usw. Bei einer Heilung sind mitunter viele Lebewesen mitbeteiligt. Niemand mag Krankheit, weil Krankheit Getrenntsein heißt und das ist nicht die wahre Natur. Wir sind alle miteinander verbunden in jedem Moment. Ich habe die Dinge früher immer im Außen gesucht, doch die sind in mir. Alles Wissen ist in mir. Ich trage alle Informationen, die ich brauche in mir selbst. Ich muß nur wissen was möglich ist, und wenn es mir gestattet ist, dann kann ich es auch. Was ich nicht darf ist vergessen Schamanin zu sein . Schamane sein heißt ja die beiden Welten (Diesseits und Jenseits) miteinander zu verbinden. Auf die geistige Welt hören und wissen, daß es sie gibt und daß sie mir hilft, kann ich mir gar nicht mehr anders vorstellen.
Doch! Seit langem ist mir vor kurzem mal ein Malleur passiert, hatte aus irgendeinem Grund die Verbindung abgebrochen, Folge technischer Defekt am Auto ohne Vorwarnung (auf der Straße) !!!
Ich denke auch das "Ausgraben von altem Wissen" liegt an bestimmten Plätzen verborgen. Wenn ich dort hingehe entwickle ich in mir Resonanz und ich erinnere mich.
Wie geht es Dir damit?
Wollte immer mal mit einer Freundin ein Buch schreiben über unsere Gegend, ist beim Wollen geblieben. Aber vielleicht ist das Internet ja ein Sprungbrett dazu, mal sehen, vielleicht ergibt sich noch was.
Ich bin ausgebildet von russischen Schamanen, stammend aus dem Altai-Gebirge. Hierbei fließt viel Fernöstliches mit ein. Habe aber auch Eigenes entwickelt. Ich lege viel Wert auf EINS-SEIN mit der Natur. Die Natur selbst ist mein Lehrer.
hallo leni,
ich danke dir für deine antwort.
ja so sehe ich es auch. ich habe zwar eine grundausbildung erhalten, doch mutter erde ist meine beste lehrerin.
Zitat:
Gehe zum Beispiel, bei sehr hartnäckigen Fällen, wenn ich bei einem Klienten nicht mehr weiter weiß an einen ausgesuchten Platz in der Natur und wir bekommen von da die richtigen Informationen.
ja so ähnlich mache ich es auch, auch wenn der platz immer der gleiche ist. ich habe einen ganz bestimmten kraftplatz, wo ich fast immer antworten erhalte, die ich gerade brauche.
Zitat:
Bei mir in der Gegend ist ein sehr starker keltischer Einfluß spürbar, aber auch das Slawische, weniger das Germanische.
ich bin germanischer abstammung, doch wie wir ja alle leider wissen, ist vom keltischen und germanischen nicht mehr sehr viel übrig, doch ich denke, vieles von dem haben wir einfach in uns, es möchte nur endlich erweckt werden.
Zitat:
Ich suche in meiner freien Zeit nach alten Kraftorten oder Kultorten, erlebe immer wieder was Neues. Doch die Energie der Erde hat sich verändert. Alles verändert sich, die Tiere, die Insekten, die Vögel, die Pflanzen usw. Bei einer Heilung sind mitunter viele Lebewesen mitbeteiligt.
ja du hast recht und ich finde es traurig. ich lebe in einer gegend, wo es viele solcher kraftorte gibt. die meisten reichen weit zurück, weiter als die zeit der kelten und germanen, doch wissenschaftler haben bisher noch nicht herausgefunden aus welcher zeit, sie können nur in etwa sagen, dass diese orte über 10.000 jahre alt sind und bereits von menschen die durch dieses land gezogen sind genutzt wurde.
Zitat:
Niemand mag Krankheit, weil Krankheit Getrenntsein heißt und das ist nicht die wahre Natur. Wir sind alle miteinander verbunden in jedem Moment. Ich habe die Dinge früher immer im Außen gesucht, doch die sind in mir. Alles Wissen ist in mir. Ich trage alle Informationen, die ich brauche in mir selbst. Ich muß nur wissen was möglich ist, und wenn es mir gestattet ist, dann kann ich es auch. Was ich nicht darf ist vergessen Schamanin zu sein . Schamane sein heißt ja die beiden Welten (Diesseits und Jenseits) miteinander zu verbinden. Auf die geistige Welt hören und wissen, daß es sie gibt und daß sie mir hilft, kann ich mir gar nicht mehr anders vorstellen.
das hast du schön gesagt, dankeschön.
Zitat:
Doch! Seit langem ist mir vor kurzem mal ein Malleur passiert, hatte aus irgendeinem Grund die Verbindung abgebrochen, Folge technischer Defekt am Auto ohne Vorwarnung (auf der Straße) !!!
ähm, das verstehe ich jetzt nicht so ganz, im zusammenhang mit den anderen dingen hier im beitrag.
Zitat:
Ich denke auch das "Ausgraben von altem Wissen" liegt an bestimmten Plätzen verborgen. Wenn ich dort hingehe entwickle ich in mir Resonanz und ich erinnere mich.
Wie geht es Dir damit?
so halte ich es auch, das haben mich auch die native americans gelehrt. sie sagen zwar, es ist gut, dass wir anfangen endlich von den völkern zu lernen, doch sie mögen es nicht, wenn wir ihnen ihre rituale und zeremonien wegnehmen und sie quasi für uns verkaufen.
sie sagen unser wissen ist nur verschüttet nicht tot und wenn ich von ihnen lerne, dann wird dieses wissen wieder zu mir kommen und dann kann ich nicht nur meine eigenen rituale entwickeln, sondern es kommt sehr altes wissen von selbst wieder zu mir.
Zitat:
Wollte immer mal mit einer Freundin ein Buch schreiben über unsere Gegend, ist beim Wollen geblieben. Aber vielleicht ist das Internet ja ein Sprungbrett dazu, mal sehen, vielleicht ergibt sich noch was.
das wäre doch eine sehr schöne sache denkst du nicht? von meiner gegend gibt es auch ein buch, daher weiß ich um all diese plätze. ich hab mir eines tages das buch genommen und mit der zeit all diese plätze aufgesucht. ich habe monate gebraucht um sie alle zu finden.
alles liebe, karin theresa [/quote] _________________ Lass nicht zu, dass Deine Ängste, Deinen Träumen im Weg stehn!
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Zitat:
Ich denke auch das "Ausgraben von altem Wissen" liegt an bestimmten Plätzen verborgen. Wenn ich dort hingehe entwickle ich in mir Resonanz und ich erinnere mich.
Wie geht es Dir damit?
so halte ich es auch, das haben mich auch die native americans gelehrt. sie sagen zwar, es ist gut, dass wir anfangen endlich von den völkern zu lernen, doch sie mögen es nicht, wenn wir ihnen ihre rituale und zeremonien wegnehmen und sie quasi für uns verkaufen.
sie sagen unser wissen ist nur verschüttet nicht tot und wenn ich von ihnen lerne, dann wird dieses wissen wieder zu mir kommen und dann kann ich nicht nur meine eigenen rituale entwickeln, sondern es kommt sehr altes wissen von selbst wieder zu mir.
Warst Du dort in Amerika? Ich beschäftigte mich lange Zeit mit den Mayas. Habe mit den Glyphen gearbeitet und Hunab KU. Ich habe gelesen, daß die alte Maya-Sprache vom Altdeutschen abstamme. Ich fühle auch eine sehr starke Verbindung zu den Mayatempeln.
Was ich gut finde ist, daß es jetzt möglich ist, daß sich die Schamanen untereinander verständigen können und vor allem vereinen. Bei den mongolischen Schamanen soll es lange Zeit richtige Rivalitäten untereinander gegeben haben. Erstmalig kam es (ich glaube es war 2007?) zu einer gemeinsamen Zusammenkunft. Das Gleiche passierte mit Nord- und Südamerika. (Vereinigung von Adler und Kondor)
Diese haben ihre alte Tradition und ihr altes Wissen teilweise noch. Doch irgendwo sind wir alle eins. Ich glaube auch, daß wir sehr viel von den alten Indianern lernen können, den Cuanderos. Ich finde jeder Platz der Erde hat seine bestimmten Eigenschaften und Bedeutungen. Daß wir hier in Europa inkarniert sind haben wir so gewählt. Es ist den Deutschen eigen, wenn sie in einem fremden Land sind schlecht von ihren Landsleuten zu sprechen, sagte Goethe. Das macht kein anderes Volk! Es herrscht auch allgemein die Sitte, daß alles was von weit her kommt etwas Besonderes sein soll. Ist nicht jeder von uns besonders? Sollten wir nicht alle lernen unsere Schätze auszugraben? Uns selbst achten und lieben lernen. Warum ist das Herzchakra der Erde in Berlin? Lieben lernen? Wir Deutschen?
Es gibt sie die Liebe und ihr Ritual, in jeder Pflanze, in jedem Baum, in den Flüssen. Das Herz der Erde, das Herz meines Ortes und mein Herz sind eins. Die Herzen aller Menschen sind vereint in einem Herzen.
Ich glaube auch, daß die Lebewesen in meiner Gegend nicht wollen, daß ich die Lebewesen, Pflanzen usw. eines anderen Landes vorziehe. Sind sie doch eigens für mich hier in meinem Garten gewachsen, für mich für die Tiere usw. um uns zu unterstützen. Die Rituale, die wir ausgraben müssen sind so einfach. Jeden Tag ein liebevolles Dankbarkeitsritual an die Pflanzen und Tiere in meiner Umgebung. Ein Dankbarkeitsritual an meinen Körper, meiner Seele meinen Geist. Danbarkeit auch allen Menschen, die um mich sind und denen ich begegne, in Gedanken oder physisch. Danke an den Wandel in der Natur, den Jahreszeiten, der Sonne, dem Mond, den weit entfernten Sternen. Danke für das Wissen, daß in meinen Zellen gespeichert ist und immer abrufbar ist, wenn ich es brauche. Danke für das immer fortwährende Leben. Danke für meine Existenz. Danke für alle Erfahrungen, die ich machen darf. Danke für die Liebe in meinem Herzen. Danke für die Luft, die ich atmen darf und für das reine Wasser und die Reinheit meiner Gedanken und für die Stille vor jedem Herzschlag Danke für die Kraft und das Empfangen neuer Energie. Danke für die Schönheit, die mich umgibt und die ich leben darf. Danke für die bunten Farben in meinem Leben. Danke für alle Genüsse in meinem Leben. Danke für das grenzenlose Universum in meinem Innern und das was ich sehe und nicht sehe. Danke allen Geistwesen, Engeln, Gnomen, Nympfen, Sylven und denen, die ich nicht kenne. Danke der gesamten jenseitigen Welt, denn ich liebe.
Ich suche in meiner freien Zeit nach alten Kraftorten oder Kultorten, erlebe immer wieder was Neues. Doch die Energie der Erde hat sich verändert. Alles verändert sich, die Tiere, die Insekten, die Vögel, die Pflanzen usw.
Hm eine Frage. Wie findest du diese Plätze und was spürst du wenn du dort bist? Ich tue mir damit irgendwie noch bisschen schwer.
Zitat:
Wir sind alle miteinander verbunden in jedem Moment. Ich habe die Dinge früher immer im Außen gesucht, doch die sind in mir. Alles Wissen ist in mir. Ich trage alle Informationen, die ich brauche in mir selbst. Ich muß nur wissen was möglich ist, und wenn es mir gestattet ist, dann kann ich es auch.
Namaste meine liebe, sehr schön gesagt.
lg Tiberi _________________ Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
Max Frisch, 15.05.1911 - 04.04.1991 ~ schweizerischer Schriftsteller
Zitat:
Ich suche in meiner freien Zeit nach alten Kraftorten oder Kultorten, erlebe immer wieder was Neues. Doch die Energie der Erde hat sich verändert. Alles verändert sich, die Tiere, die Insekten, die Vögel, die Pflanzen usw.
Hm eine Frage. Wie findest du diese Plätze und was spürst du wenn du dort bist? Ich tue mir damit irgendwie noch bisschen schwer.
Mich hat mal jemand gefragt wie Heilung funktioniert, was dabei passiert, ich soll es doch erklären. Ich antworte dann immer ich kann es nicht erklären - aber es funktioniert und das ist das Wichtigste.
Ähnlich geht es mir mit dem Suchen und Finden von mystischen Orten. Ich wünsche mir einen neuen Ort zu finden. Mache mit jemandem oder auch alleine einen Ausflug und wir landen wiedereinmal an einen interessanten Ort. Die Suche erfolgt einfach intuitiv.
Heute ging es mir z. Bsp. wieder so beim Pilzesuchen. Ich hatte den Wunsch mal wieder ein neues Pilzfleck zu entdecken. Wir fahren einer Straße entlang, dann bekomme ich eine "Eingebung", sage halt, hier drüben (100 m weiter) in diesem Wald gibt es Pilze on mass ... und was soll ich Dir sagen es war auch so. Vertraue einfach auf Deiner Intuition. Stelle Deinen Verstand mal eine Weile in die Ecke und Du wirst sehen es funktioniert.
Auf die Frage was ich an mystischen Orten spüre. Du meinst sicherlich woran ich erkenne, daß ich an einem Kraftort bin. Das sagt mir die Natur. Die Bäume und Pflanzen sind anders gewachsen, sind oft kräftiger. Z. Bsp. symbolisiert ein sogenannter Drehwuchs eines Baumes (rechts), daß dieser auf einem rechtsdrehenden (aufladenden) Energiepunkt steht. Mache mal einen Test was Du z. Bsp. an so einem Baum spürst. Es gibt Orte die machen dich regelrecht müde (starke Verwerfungen) und es gibt Orte da fallen alle Sorgen von Dir ab. Du fühlst Dich erholt und wie neu geboren. Früher hat man z. Bsp. Kirchen auf bestimmte Kraftorte gebaut. (Oft keltische Kultorte). Es gibt bestimmte Straßenplätze wo es immer wieder zu Unfällen kommt. Manchmal haben Menschen an diesen Stellen regelrechte Aussetzer. Es müßten an solchen Plätzen eigentlich Warnschilder aufgestellt werden. Achte mal bei einem ehemaligen Vulkanberg auf den Einatmungspunkt und den Ausatmungspunkt. Wenn Du intuitiv unterwegs bist bekommst Du die nötigen Informationen. Aber Du kannst mich ja mal besuchen, dann machen wir mal einen Ausflug. Oder?
LG
Leni
_______________________
Unser Unterbewußtsein meint es immer nur gut mit uns ...
Danke Leni bist ein Schatz :-*
Und ja dich mal treffen das wäre auch eine klasse Aktion würde
zu gerne wissen wie mein Feld in deiner nähe reagiert. Aber zur
Zeit wird es nix werden es tauchen immer mehr Sachen auf die ich
erstmal auf die Reihe bekommen muss, irgendwie zeigt sich mir eine
Art der Heilung bzw energetischen Möglichkeit nach der anderen,
dabei wollte ich doch gar kein Heiler werden. xD verdammte Axt!!!
lg Tibi, der langsam anfängt im dunklen zu leuchten xD _________________ Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!
Max Frisch, 15.05.1911 - 04.04.1991 ~ schweizerischer Schriftsteller
Warst Du dort in Amerika? Ich beschäftigte mich lange Zeit mit den Mayas. Habe mit den Glyphen gearbeitet und Hunab KU. Ich habe gelesen, daß die alte Maya-Sprache vom Altdeutschen abstamme. Ich fühle auch eine sehr starke Verbindung zu den Mayatempeln.
nein, ich war noch nie in amerika, ich wollte heuer gehen, doch die reise musste wegen krankheit vom ureinwohner der mich eingeladen hat, abgesagt werden, sie wurde auf nächstes jahr verschoben. bisher war es immer so, dass sie zu mir gekommen sind, oder das ich welche quasi zufällig in österreich kennengelernt habe.
Zitat:
Was ich gut finde ist, daß es jetzt möglich ist, daß sich die Schamanen untereinander verständigen können und vor allem vereinen. Bei den mongolischen Schamanen soll es lange Zeit richtige Rivalitäten untereinander gegeben haben. Erstmalig kam es (ich glaube es war 2007?) zu einer gemeinsamen Zusammenkunft. Das Gleiche passierte mit Nord- und Südamerika. (Vereinigung von Adler und Kondor)
du hast recht, es ist nicht alles von grund auf schlecht, was jetzt mit internet oder ähnlichen technologien zu tun hat und auch ich habe so meine ersten erfahrungen mit den native americans gemacht.
Zitat:
Diese haben ihre alte Tradition und ihr altes Wissen teilweise noch. Doch irgendwo sind wir alle eins. Ich glaube auch, daß wir sehr viel von den alten Indianern lernen können, den Cuanderos. Ich finde jeder Platz der Erde hat seine bestimmten Eigenschaften und Bedeutungen. Daß wir hier in Europa inkarniert sind haben wir so gewählt. Es ist den Deutschen eigen, wenn sie in einem fremden Land sind schlecht von ihren Landsleuten zu sprechen, sagte Goethe.
ja du hast völlig recht, so sehe ich das auch. doch trotzdem finde ich es schade, dass wir weißen teilweise so schrecklich miteinander umgehen und das, obwohl wir ein volk sind, es ist wirklich traurig.
Zitat:
Das macht kein anderes Volk!
nein, das macht wirklich kein anderes volk.
Zitat:
Es herrscht auch allgemein die Sitte, daß alles was von weit her kommt etwas Besonderes sein soll. Ist nicht jeder von uns besonders? Sollten wir nicht alle lernen unsere Schätze auszugraben? Uns selbst achten und lieben lernen. Warum ist das Herzchakra der Erde in Berlin? Lieben lernen? Wir Deutschen?
ja, jeder von uns ist etwas einzigartiges und besonders.
Zitat:
Es gibt sie die Liebe und ihr Ritual, in jeder Pflanze, in jedem Baum, in den Flüssen. Das Herz der Erde, das Herz meines Ortes und mein Herz sind eins. Die Herzen aller Menschen sind vereint in einem Herzen.
wie die native americans so schön sagen, alles hier auf mutter erde ist beseelt.
Zitat:
Ich glaube auch, daß die Lebewesen in meiner Gegend nicht wollen, daß ich die Lebewesen, Pflanzen usw. eines anderen Landes vorziehe. Sind sie doch eigens für mich hier in meinem Garten gewachsen, für mich für die Tiere usw. um uns zu unterstützen. Die Rituale, die wir ausgraben müssen sind so einfach. Jeden Tag ein liebevolles Dankbarkeitsritual an die Pflanzen und Tiere in meiner Umgebung. Ein Dankbarkeitsritual an meinen Körper, meiner Seele meinen Geist. Danbarkeit auch allen Menschen, die um mich sind und denen ich begegne, in Gedanken oder physisch. Danke an den Wandel in der Natur, den Jahreszeiten, der Sonne, dem Mond, den weit entfernten Sternen. Danke für das Wissen, daß in meinen Zellen gespeichert ist und immer abrufbar ist, wenn ich es brauche. Danke für das immer fortwährende Leben. Danke für meine Existenz. Danke für alle Erfahrungen, die ich machen darf. Danke für die Liebe in meinem Herzen. Danke für die Luft, die ich atmen darf und für das reine Wasser und die Reinheit meiner Gedanken und für die Stille vor jedem Herzschlag Danke für die Kraft und das Empfangen neuer Energie. Danke für die Schönheit, die mich umgibt und die ich leben darf. Danke für die bunten Farben in meinem Leben. Danke für alle Genüsse in meinem Leben. Danke für das grenzenlose Universum in meinem Innern und das was ich sehe und nicht sehe. Danke allen Geistwesen, Engeln, Gnomen, Nympfen, Sylven und denen, die ich nicht kenne. Danke der gesamten jenseitigen Welt, denn ich liebe.
ich halte es auch so, dass ich pflanzen verwende die aus meiner heimat und meiner unmittelbaren gegend kommen. warum soll ich ständig etwas von anderen ländern importieren? vor tausend jahren hat man auch nicht einfach mal so auf die schnelle im internet irgendwelche steine oder pflanzen bestellt, die man für eine heilung benötigte. der schamane ist in die natur gegangen, hat darüber meditiert und die richtige pflanze oder methode mit zum patienten gebracht. es wächst genug vor unserer haustüre, da brauch ich nicht ständig exotische dinge aus anderen ländern.
ich habe ohnehin das glück in einem naturparadies zu leben, wo ich bei der haustüre rausgehe und unter meinen füßen auf der stelle 20 heilkräuter sehe. von daher kann ich sicher sagen, dass ich sehr gesegnet bin und ich an einen wundervollen ort gepflanzt wurde.
alles liebe, karin theresa _________________ Lass nicht zu, dass Deine Ängste, Deinen Träumen im Weg stehn!
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danke für Deine Antwort. Haben wir ja ähnliche Gedanken und Gefühle.
War gerade auf Deiner Internetseite. Schöne Sachen, die Du da anbietest. Die keltischen Feiertage sprechen mich innerlich auch sehr an. Sind sie doch auf unseren Raum zugeschnitten und werden auch von vielen wieder gefeiert.
Das liegt wahrscheinlich daran, daß ich in einer Gegend wohne mit stark geprägter keltischer Vergangenheit, (zahlreiche archiologische Gegenstände, alte Hügelgräber, keltische Friedhöfe etc.) Die Jahrfeier meines Ortes ist allerdings eine "Christliche" gewesen. Den Ausgrabungen zufolge muß der Ort vor der Jahreszählung auch schon besiedelt gewesen sein. Ich denke aber, daß durch die Christianisierung Gebietsaufteilungen vorgenommen und durch Urkunden besiegelt worden sind. An der Kirche grub man zahlreiche Fundstücke auch aus der Hallstadtzeit aus. Die Funde sind meist nur durch Bauarbeiten entdeckt worden. Vermutlich liegt in der Gegegend noch viel mehr verschüttet, so ein Geologe, ist nur kein Geld da um weiter zu graben.
Diese Feiertage haben etwas magisches und natürliches. Wir sollten diese Feiertage wieder viel mehr ehren, vor allem sehr bewußt ehren, finde ich gut, daß Du das machst.
Auch Geburtstage (in Rußland gab es lange Zeit zum Geburtstag arbeitsfrei). Ist es doch ein besonderer Feiertag in unserem Leben. Die russischen Schamanen sagen, alles was Du Dir zum Geburtstag wünscht hat für dich doppelte Bedeutung und geht in Erfüllung.
Bei den Mayas gibt es den "grünen Tag" den Tag vor dem Geburtstag, der Tag ohne Bedeutung, der Tag zur Vorbereitung auf den Geburtstag, der Tag um das alte Jahr abzuschließen und nochmal Revue passieren zu lassen und somit der Abschied vom alten Jahr. Denn nach jedem Abschied folgt ein Neuanfang und dieser wiederum ist jeweils eingeteilt in bestimmten Abschnitten.
Ich erinnere mich an meine Kinderzeit. Einen Tag vor meinem Geburtstag war ich voller Freude und Erwartung. Etwas völlig natürliches. Dann war es irgendwann so, daß meine Eltern mir gesagt haben ich soll zum Geburtstag meine Gäste bedienen und somit wurde mir unbewußt vermittelt, daß nicht ich der wichtigste Mensch bin sondern meine Gäste, die bereit sind mich zu ehren. Und ich denke so ging und geht es auch jetzt noch sehr vielen Menschen. Sie nehmen sich selbst als zu wenig wichtig und verpassen damit sich selbst zu feiern.
Ich lebe meine Geburtstage seit ein paar Jahren völlig bewußt, an diesem Tag ohne Gäste und Verpflichtungen und am allerliebsten in der Natur auch wenn es um diese Zeit oft noch etwas kalt ist (bin nach indianischen Horoskop Falke). Auch verbringe ich die Zeit mit einem sehr lieben Menschen. Denn an diesem Tag werde ich daran erinnert weshalb ich hier bin. Schau mir dann meine Etappen an und was ich noch erreichen möchte. Es ist eine liebevolle Innenschau. Habe das Gefühl das Universum wartet darauf und freut sich darüber. Am liebsten möchte ich an diesem Tag so aktiv wie möglich sein, denn alles ist doppelt so intensiv und schön.
Habe auch schon einen Geburtstag erlebt auf den ich mich sehr gefreut habe und der enttäuscht wurde. Auch dieser Schmerz ist dann doppelt so stark. Diese Erfahrungen sind dann auch doppelt so wirksam.
So wie dieser Tag ist, wird dein ganzes Jahr sein, sagen die Schamanen. Deshalb carpe diem, nutze diesen Tag
LG
Leni
PS: was mir noch einfällt habe mal über die schamanische Bedeutung von Höhlen geschrieben. War es nicht das Waldviertel, wo es zahlreiche Initiationshöhlen gab?
Verfasst am: 26.12.2009, 22:57 Titel: Re: Das älteste Heilsystem dieser Erde
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Nachricht
Yakate
Anmeldedatum: 05.05.2008 Beiträge: 194
Verfasst am: 26.12.2009, 22:57 Titel: Re: Das älteste Heilsystem dieser Erde
Hallo Sitanka,
Zitat:
ich hätte gerne gewusst, wer von euch hier schamanisch tätig ist, bzw. auf welche heilweisen greift ihr dabei zurück?
Schamanimus ist das, was Schamane tun. Es gibt keine "schamsnsch Tätigen", es sei denn es sind eben Schamanen.
Und auf was greift ein Schamane zurück? Auf den Schamanismus, also das, was Schamanen tun und weshalb sie Schamanen sind.
Zitat:
es gibt mittlerweile so vieles in diesem bereich der uns offen steht, doch gibt es ganz besondere Techniken oder Praktiken, die ihr dabei verwendet?
Also erst mal stimmt das so nicht, denn der Schamanismus steht nur Schamane offen, die dafür zu aller erst sterben, und dann als Schüler eines erfahrene Schamanen Wiedergeboren werden. Alles andere ist westlicher Eso-Kindergarten.
Schamanismus ist purste und normalste Natur und insofern nichts besonderes. Jeder kann aus seiner Geistesenge raus sterben und in der Bewußtheit der Anderswelt erwachen. Dort wartet das Totem bereits und alles Weiter ergibt sich allein daraus. Auch die weltlichen Lehrer werden nur denjenigen lehren, der ihnen von den Geistern als Schüler anvertraut wird.
Auch die besonderste und ausgefeilteste Technik wird diesen Weg nicht ersetzten. Und wenn man Schamanismus ernsthaft betreibt, dann erkennt man den Sinn der Einfachheit. Sicher kann ich Erzengel Michael anrufen oder einen Kamillentee empfehlen. Ersteres macht natürlich viel mehr her! Deshalb versäumt der erfahrene Schamane auch nie, eine mords Show ab zu ziehen. Das hilft dem Klienten die einfache Hilfe der ganz normalen Kräfte der Natur anzunehmen.
Zitat:
ich beschäftige mich hauptsächlich mit der kultur der nordamerikanischen indianer, doch ich mache mein eigenes heilsystem daraus.
Jeder Meister fängt klein an und lernt deshalb erst mal den Standard. Dieser Standard ist bewußt sehr streng festgelegt, was dem Anfänger Halt gibt. Genauso wie die strenge Autorität eines Zen-Meisters kein Ego-Gehabe ist, sondern dem willigen Schüler Halt gibt. Die Meisterschaft beginnt dort, wo man den Geist hinter der Tradition erkennt und mit seiner eigenen Natur Eins werden läßt. Und das, was man dann praktiziert, ist so einzigartig, wie jeder Mensch auf Erden einzigartig ist. Es ist jedoch anzuraten, dem Klienten das nicht all zu sehr auf die Nase zu binden, weil der dann um sein Halt bangt. Mal sollte bedenken, das Klienten oft noch nicht mal Schüler sind. Also macht es Sinn, gewisse Traditionen exakt zu wahren.
Zitat:
mir selbst ist es wichtig, dass ich nicht einfach von anderen kulturen etwas stehle, das nicht mir gehört und unsere europäischen wurzeln reichen ja auch weit zurück, auch wenn es kaum aufzeichnungen darüber gibt.
Wenn man Schamanismus, oder sonstige Wege des spirituellen Heilwesens, wirklich betreibt, kann man nichts stehlen. Man kann auf diese Weise auch keiner Kultur schaden. Das mag in der Esoterik weit verbreitet sein, wird deshalb aber nicht unbedingt wahrer.
Wenn Fritz Ebenberger aus Köln sich z.B. eine Pfeife nach Art der Lakota schnitzt und die Weiße Büffelkalbfrau in diese Pfeife ruft, dann gibt es genau zwei Möglichkeiten. Entweder die Weiße Büffelkalbfrau kommt und damit ist die Pfeife Heilig und Fritz ein Pfeifenträger. Oder die Weiße Büffelkalbfrau kommt nicht und Fritz spielt Friedenspfeife. Das eine ist eine heilige Zeremonie und das andere ein Spiel im Schutze des Geistes kindlicher Naivität.
Selbst dem verstocktesten Lakota täte es gut, das Eine vom Anderen unterscheiden zu lernen. Wenn er die Weiße Büffelkalbfrau in der Pfeife erkennt, sollte er seinen Kollegen respektieren und gegebenenfalls ausbilden. Oder er sollte sich an die Wohltat des inneren Friedens erinnern, und den spielenden Fritz spielen lassen. Letztendlich sind wir alle nur deshalb groß geworden, weil wir uns als spielende Kinder entwickeln durften. Wer weis, ob Fritz heute spielt, um in zehn Jahren erkennen zu können, das er nur nicht wußte, wie man es richtig und ernsthaft tut? Spielen ist etwas gutes und liebevolles. Der pfeife ist es letztendlich wurscht, ob sie durch erwachsene Hingabe oder kindliche Spielerei zum leben erweckt wird. Was sie jedoch überhaupt nicht mag ist, für Haß mißbraucht zu werden.
Zitat:
ich verbinde meine schamanischen techniken zwar mit dem indianischen, doch ich versuche auch sehr weit zu graben um wieder etwas mehr von unseren keltischen und germanischen bräuchen auszugraben.
Wir sind als Menschen ein Wunder der Fokussierung. So sehr, wie wir glauben der materielle Mensch zu sein, so sehr können wir alles mögliche auf Erden Eins werden lassen. Es ist immer gut, Harmonien zwischen den Unterschiedlichen Wegen herzustellen. Was anfangs so verschieden wirkt, und manchmal gar unvereinbar, ist dann doch Eins. Denn der Geist, der dahinter steht, ist ein Geist.
Die Anderswelt ist eine Anderswelt. Mögen die verschiedensten Kulturen sie durch unterschiedlichste Tore betreten. Mögen sie zu unterschiedlichen Zeiten eintreten. Die Anderswelt ist doch nur eine Anderswelt. Und sie ist ewig. Deshalb wird man sich in ihr, über kurz oder lang, eh begegnen. Ich habe meine Tore und nutze sie. Für mich ist es deshalb nicht so wichtig, andere Tore zu finden, auch wenn ich Abwechslung für gut und sinnvoll halte. Ich brauche aber nicht mehr das keltische Tor aus zu graben, um in die keltische Anderswelt zu kommen. Die Anderswelt ist eine Anderswelt!
Zitat:
wie lebt ihr schamanismus?
Ich lebe mich, und da ich Schamane bin, ist mein Leben ein schamanisches Leben. Würde ich das nicht tun, würde ich meine Natur mißachten. Ansonsten ist Schamanismus halt immer wieder das Selbe: Den Tot auslachen.
Zitat:
bzw. auf welches naturvolk greift ihr zurück?
Alle. In bestimmten Aspekten habe ich besondere Verbundenheiten in meinem Seelenbewußtsein. Diese Völker sind meine Ahnen und ich lebte ihn ihnen. Und so formen sie meine Natur, die ich entsprechend lebe. Und seitdem ich das bewußt tue, begegne ich Meistern dieser Völker. Für mein Verständnis läuft das immer so. Menschen verschlägt es in ferne Länder oder Meister ferner Länder klopfen an ihre Tür. so oder so, wo die Bande der Seele bestehen und der Mensch das zu läßt, wird der Kontakt wie von selbst stattfinden.
Da kommt dann ein Sufimeister und bringt mir die indianische Pfeife. Und ein Schamane aus dem Altai lehr mich die Pantheon der keltischen Götter. Auch sie wissen um das Geheimnis, das es nur eine Anderswelt gibt und das alle Mauern in ihr nur von Kleingeistern stammen. Wenn ich meine Weg und meine Lehren aufdröseln wollte, müßte ich im Chaos scheitern. Und was sollte das auch bringen?
Jeder Mensch ist ein Wesen der Anderswelt, das sich im Irdischen als Mensch erschaffen hat. Und jeder Mensch ist ein Reisender in der Anderswelt. So ist auch jeder Mensch in sich ein Schamane. Und jeder wird sterben, wenn er sich auf macht Schamane zu sein. Die, die es nicht sein sollen, bleiben tot. So einfach und unspektakulär ist das. Alles andere ist Schamane spielen und insofern unverfänglich. Das solte eine allenfalls zum Lachen bringen.
So weit meine persönlichen Anmerkungen auf das Ausgangspost.
Verfasst am: 11.02.2010, 15:30 Titel: Re: Das älteste Heilsystem dieser Erde
Zitat:
Schamanimus ist das, was Schamane tun. Es gibt keine "schamsnsch Tätigen", es sei denn es sind eben Schamanen.
Und auf was greift ein Schamane zurück? Auf den Schamanismus, also das, was Schamanen tun und weshalb sie Schamanen sind.
hallo yakate,
es gibt im schamanismus fast nichts was es nicht gibt und ich kenne selbst ein paar leute, die sich en schamanische techniken beziehen, ohne schamanen zu sein. ergo - sie sind schamanisch tätig. ich bin auch keine schamanin, jedoch schamanisch tätig, also bitte sage nicht, dass es keine schamanisch tätigen gibt, hier schreibt gerade eine.
Zitat:
Also erst mal stimmt das so nicht, denn der Schamanismus steht nur Schamane offen, die dafür zu aller erst sterben, und dann als Schüler eines erfahrene Schamanen Wiedergeboren werden.
auch hier muss ich dir leider widersprechen, denn selbst bei den native americans gibt es menschen die sich schamanischen techniken bedienen ohne medizinmänner zu sein. das sagen selbst die native americans von sich selbst, ich habe es selbst schon erlebt.
Zitat:
Wenn man Schamanismus, oder sonstige Wege des spirituellen Heilwesens, wirklich betreibt, kann man nichts stehlen. Man kann auf diese Weise auch keiner Kultur schaden.
selbst da kann ich meine ansichten nicht mit dir teilen, denn die native americans oder die aboriginis kämpfen schon seit hunderten von jahren, dass man keinen kulturraub begeht und die meisten von ihnen sagen auch, dass sie es nicht gut heißen, wenn wir weiße schwitzhütten oder ähnliche rituale machen und sie als indianisch verkaufen. wie nennst du das dann? natürlich kann man kulturelle rituale und zeremonien stehlen. und nur weil du das so siehst, heißt es noch lange nicht, dass andere es so sehen müssen.
Zitat:
Selbst dem verstocktesten Lakota täte es gut, das Eine vom Anderen unterscheiden zu lernen.
und du weißt das so genau, weil du in den körpern der lakota steckst und jeden einzelnen tag ihr leben lebst. du kannst nicht wissen was ihnen gut täte, das können nur sie, denn du lebst nicht ihr leben.
Zitat:
Ansonsten ist Schamanismus halt immer wieder das Selbe: Den Tot auslachen.
warum den tot auslachen, wozu soll das gut sein?
liebe grüße, karin theresa _________________ Lass nicht zu, dass Deine Ängste, Deinen Träumen im Weg stehn!
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ok, da habe ich ein paar Fragen, die die Wiedersprüche vielleicht aufklären.
Meinst du, es gäbe schamanische Praktiken, wenn es keine Schamanen gäbe? Und würdest du mir dann zustimmen, das Schamanen den Schamanimus prägen? Das sie ihn von Generation zu Generation tragen und so lebendig halten? Und das es ohne Schamanen auch keinen lebendigen Schamanimus geben könnte, in dem irgendwer tätig wird?
Ich glaube du verstehst nun, was ich damit meine, das Schamanimus das ist, was Schamanen tun.
Meinst du es gibt eine wesentlichen Unterschied, ob jemand Schamane ist oder nicht? Oder wird man automatisch Schamane, wenn man viel Übung in schamanischer Tätigkeit hat? Wenn das nämlich nur eine Frage der Routine ist, dann sind wir alle Schamanen mit mehr oder weniger Routine. Wenn da noch etwas anderes ist, dann gibt es einen wesentlich deutlicheren Unterschied zwischen Schamanen und Nichtschamanen.
Ich sage, das jeder Mensch schamanische Grundfähigkeiten hat. Und das es jedem Menschen zu empfehlen ist, einen bewußten spirituellen Weg zu gehen, der z.B. schamanischer Natur sein kann. Das ist etwas, was man dann für sich selbst tut. Und in einem gewissen Rahmen für sein Umfeld - Familie, Kinder oder den Ort, an dem man lebt. Meinst du also mit "schamanisch Tätigen" jemand, der einen bewußten spirituellen Weg in schamanischer Weise geht? Wenn ja, dann sind sie definitiv keine Schamanen. Und wenn sie keine Schamanen sind, dann sind sie auch nicht diejenigen, die den Schamanismus prägen und über die Generationen am Leben halten.
Ich habe nicht gesagt, das nur Schamanen schamanische Wege begehen. Ich unterscheide jedoch relativ streng, wer diesen Weg baut, und wer auf ihm zu Gast ist. Wobei ich , als Schamane, gerne viele Mitmenschen auf diesem Pfaden begrüße. Und ich finde es schön, wenn sie sich dabei intensiv und selbstständig frei bewegen. Aus meiner Sicht ist das doch normal und positiv.
Des weiteren, meinst du jemand, der kein Schamane ist, sollte für Dritte schamanisch tätig werden? Oder sollte man da nicht lieber klar trennen, was der Job der Schamanen ist, und was jeder für seine eigenen Lebenspfade tut?
Ich persönlich finde es problematisch, wenn der Eindruck entsteht, man könne als Laie mit entsprechender Routine für seine Mitmenschen schamanisieren. Und da bin ich streng, daß das schamanisieren außerhalb des engsten privaten Rahmens, Schamanen vorbehalten bleibt. Und deshalb sehe ich auch keine Sinn diesen Begriff "schamanisch Tätige" zu prägen. Für mich ist jeder Mensch, in seinem Inneren, ein Schamane, weil wir alle mit den Kräften eins sind. Und weil wir alle in der Anderswelt existieren und handeln - oft eben noch unbewußt. Somit sind alle Menschen "schamanisch Tätige". Welchen Sinn hat dieser Begriff überhaupt?
Was das Stehlen einer Kultur anbelangt, habe ich meine Standpunkt klar dargelegt. Ich habe anschaulich erklärt, wieso man z.B. die Heilige Pfeife der Lakota nicht stehlen kann. Meinst du vielleicht, man könnte die Weiße Büffelkalbfrau dazu zwingen, an einer unheiligen Pfeife teil zu haben? Oder meinst du, eine Pfeife ohne die Beteiligung ihres Geistes habe irgendwas mit der Heiligen Zeremonie gemein? Oder glaubst du, jeder Pfeifenraucher stiehlt den Indianern ihre Kultur, weil er Tabakrauch einatmet?
Ich sehe, das Völker alter Kulturen nach wie vor von der westlichen Kultur dominiert werden. Und das dabei Krieg, Völkermord, Landraub und Zerstörung der Natur dun Gesundheit unserer Erde an der Tagesordnung sind. Glaubst du wirklich, das sich die Indianer oder Aborigines über 'Fritz Ebenberger aus Köln' aufregen würden, wenn er etwas in diesem uraltem Geiste tut?
Ich sehe es eher so, das diese Völker nach wie vor Gewalt und Schändung ausgesetzt sind. Und wenn die Täter dann noch ihre Kultur versaubeuteln, ist es mir nur zu verständlich, das sie das im Herzen trifft. Aber was hat das mit jenen zu tun, die das aus reinem Herzen und im Einklang mit allem tun?
Ich finde, das die meisten nicht boshaft handeln, wenn sie den reine Geisten vom Herzen verfehlen. Schau doch, was der Mensch mit Mutter Erde tut. Da laufen nicht nur Schwitzhütten schief. Und da werden nicht nur indianische Kultur vermarktet. Alles giert nach einem Vorzug, egal wie düster der Pfad ist, der dabei beschritten wird. Das sehe ich als das wahre Problem. Und in Bürgerkriege mische ich mich nicht ein.
Ich kenne viele Menschen, die reinen Herzens eine tiefe Spiritualität leben. Alle finden sich in alten Kulturen wieder, und auch in unserer eigenen. Und alle haben auch direkt von Lehrern dieser anderen Kulturen gelernt. Und nie war es ein Thema, ob man da etwas stiehlt, weil sie dem entsprechen: "Wenn man Schamanismus, oder sonstige Wege des spirituellen Heilwesens, wirklich betreibt, kann man nichts stehlen."
Meinst du, es gibt hier wirklich so viel Mißbrauch der Kulturen? Oder könnte es sein, das man das Thema wunderbar gespiegelt bekommen kann, wenn man das Faß erst mal ansticht? ICh sehe zumindest, das die meisten Menschen schlicht kaum was wissen. DUn die meisten von jenen, die etwas tun, es positiv tun, nach besten Wissen und Gewissen. Und ich sehe echt keinen Grund, mich mit jenen zu befassen, die mit aller Gewalt daneben langen.
Weist du, die Möglichkeit zu Leiden ist auf Erden schier grenzenlos. Was meinst du, das ich eine spirituellen Weg gehe, um weiter Mitleid mit Mitgefühl zu verwechseln? Ja, Menschen leiden. Der Lakota leidet. Mein Nachbar leidet. der hat seine Arbeitsplatz verloren, weil der Konzern immer mehr Rendite hat, dabei aber immer weniger Mitarbeiter zu immer niedrigeren Löhnen beschäftigt. Und obwohl er nichts dafür kann, wird er dann auf der Arge wie ein Stück Dreck behandelt und gekürzt. Und, was meinst du, was mein Anliegen ist, hm?
Ich sag's dir. Ich bemühe mich jeden Tag, Frieden und Harmonie zu fördern. Und wenn mir jemand begegnet, der seine Hütte als indianisch verkauft - wie du das ausdrückst - dann werde ich ihn helfen eine richtige Hütte zu vollziehen. Ich werde ihn all das lehren, was er zu lernen bereit ist. ich sehe einfach keinen Sinn darin, in den Leidensgesang mit ein zu stimmen. Ja, der Lakota leidet unter der Unkultur, die ihm das Leben und seine spirituellen Weg versaut. Mein Nachbar leidet unter exakt der selben Unkultur.
Zitat:
warum den tot auslachen, wozu soll das gut sein?
Weil man erst wirklich lebt, wenn man sich nicht mehr vor dem Tot fürchtet. Und weil Lachen auch hier gesund ist. Schon mal was davon gehört, daß der Schamane stirbt? Das ist kein Drama, sondern ein Grund zur Freude und zum feiern, weil es die Geburt des Schamanen ist. und ja, da lacht man dann, wie man sich so vor diesem Tot fürchten konnte.
Anmeldedatum: 21.04.2010 Beiträge: 14 Wohnort: Berlin
Verfasst am: 22.04.2010, 20:24 Titel:
Hallo Yakate,
ja, es gibt auch andere Menschen, die schamanische Techniken gebrauchen. Wenn jeder gleich ein Schamane wäre, so würde sich meine Vorfahren im Grabe umdrehen, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.
In Sibirien ist es eine schamanische Technik einen Energie-Kreis zu ziehen in der Erde, welche sich nicht weiter nach oben bewegt. Wenn man dieses üben möchte, so muss man sich einfach vor einen Ameisenhaufen setzten und den Kreis ziehen, wenn die Ameisen nicht kommen, klappt es, wenn sie kommen, klappte es eben nicht.
Diese Art von Energie-Kreis wird außerhalb von Sibirien selten gebraucht, weil sie kaum eine Wirkung haben, was die restliche Welt angeht, aber es gibt einen Punkt für den es einen Zweck hat.
Wenn man in einer Schwitzhütte sitzt und man muss die Verbindung nach drauß halten muss, um ein bestimmtes Ritual zu halten. Aber es wird immer weniger geben, die so etwas können.
Aber das Ritual, um in den Körper eines anderen zu gehen, wird auch von anderen Gebraucht, von Heilern aus Südamerika z.B. oder aber für dunkle Techniken von nicht ganz so netten Menschen (sonst würden auch das alles Schamanen sein!)
Habe gerade ein bischen mich reingelesen, muß gestehen ich habe nicht alles gelesen, und möchte doch dazu sagen, ich bin in Ausbildung bei der Internationalen schamanische akademie in Österreich, und finde dies sehr interessant, den e ist sehr interessant, was da alles passieren darf, Kurt und Christine haben in jahrelanger Arbeit aus verschiedenen Kulturen den Schamanismus erlernt, wurden in zum Schamanen iniziert , bi der Meinung es war in Peru, bin mir da aber nicht sicher, und das Wissen was uns in unserer Gesellschaft weitergeben, ist nicht speziel auf ein Gebiet abgestimmt, sondern es wurde aus mehreren Kulturen auf unsere gesellschaft abgestimmt.
Und es wird uns solange alles weitergegeben solange wir bereit sind, dies zu empfangen.
Ich werde selbst, wenn alles klappt im Jänner einer Studienreise nach Peru folgen, da ich weiß, das man dort direkt bei den Schamanen nicht nur viel Heilung erfahren darf, sondern auch sehr viel fürs Leben daz lernen darf.
Alles Liebe und viel Kraft, ich hoffe noch daß der Beitrag gerade da dazu paßt, werde aber sobald es meine Zeit ermöglicht die ganzen Beiträge lesen
Solvana _________________ Liebe und Licht mögen Euch begleiten
Schamanen wirken als Mittler zwischen Innen- und Außenwelt, wobei Innen- und Außenwelt eine typisch westliche, begriffsmäßige Trennung ist, die nativen Schamanen fremd ist. Schamanen leben in beiden Realitäten und wissen, wie diese sich wechselseitig durchdringen und beeinflussen.
Ein Schamane reist in die "andere Welt" und trifft dort sein Krafttier. Mit Hilfe der Krafttiere und Unterstützung anderer spiritueller Helfer und Berater kann der Schamane heilen.
Der Schamane begegnet dem Krafttier nicht und vermittelt auch nicht. Er wird von ihm übernommen und das Krafttier handelt dann direkt. Und genau genommen können das alle möglichen Wesen sein, wie z.B. Götter oder Naturkräfte.
Was man in Akademien lernen kann, ist eine Begegnung in der Anderswelt. Der traditionelle Schamanismus suchen sich die Geiter den Menschen aus und die bereits tätigen Schamanen haben dann nur noch die Aufgabe, den Schüler der Geister zu lehren. Oft geschieht diese Berufung durch die Geister bereits vor der OInkarnation. MAn kann also nicht wirklich Schamane werden, in dem man eine Kurs besucht.
Für mich sind das zwei ähnliche, jedoch unterschiedliche Wege. Die eine begegnen den Geistern und erfahren dadurch ein bewusstes Leben, das ihnen Erkennen und Heilung bringt. Die anderen werden Eins mit den Geistern und sind dann Schamanen.
Die Heilsuchenden gehen den Weg zur Erbauung und wegen des Wohlgefühls eines bewussten spirituellen Lebens. Die zweitere Gruppe -also die Schamanen selbst- erleiden das eher. Für die ist das manchmal alles andere als Freizeitspaß.
Ich persönlich halte überhaupt nichts davon, wenn Leute die selbst keine Schamanen sind, so tun, als würden sie den Schamanismus erklären und vertreten und verbreiten. Das tun sie nicht! Ich kann jedoch das Bedürfnis zur spirituellen Bewusstwerdung verstehen. Es ist legitim, wenn man sich gegenseitig hilft spirituelle Erfahrungen zu machen. Aber wieso muß man dabei so tun, als würde man Schamanismus betreiben? Ich nenne mich doch auch nicht Koch, nur weil ich das Mittagessen koche.
ich habe leider aus dem grund nicht mehr geantwortet, weil ich leider nicht zitieren kann. sobald ein beitrag von euch etwas länger ist, kann ich die einzelnen absätze nicht mehr markieren, weil dort wo ich scrolle, geht das markierte immer mit vollem text mit und plötzlich ist alles markiert und nicht nur das was ich eigentlich möchte.
ich habe in den einstellungen usw. schon alles probiert, sogar schon mit 3 anderen pc´s, doch das scheint am forum zu liegen, geht es euch auch so? aber daher ist es einfach extrem mühsam zu antworten, weil ich jeden einzelnen absatz als extra beitrag bringen müsste.
lg, karin theresa _________________ Lass nicht zu, dass Deine Ängste, Deinen Träumen im Weg stehn!
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
Geistiges oder Energetisches Heilen sind unterstützende Bestandteile für das ganzheitliche Wohlbefinden eines jeden Wesens.
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