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Copal (Bursera graveolens) ist das weiße, sehr feste Harz der Hymenoea-Bäume aus Südamerika und wird von aztekisch "Copalli" oder "Cocopaltic" abgeleitet. Neben dem eigentlichen seltenen Copalbaum werden vor allem Balsamstrauchgewächse der Gattung Bursera als Copalharzlieferanten genutzt. In Mittelamerika hat es ähnlich starke Bedeutung wie Olibanum im abendländischen Altertum und wird das Olibanum von Venezuela genannt. Mit seinem süßen, leichten, fast weihrauchartigen Aroma soll Copal der Zeremonien-Weihrauch der Azteken gewesen sein. Die Mayas nennen das Harz "Pom" (Gehirn des Himmels). Es war ihr wichtigster Räucherstoff für alle religiösen, magischen und medizinischen Zwecke. Bei Fehlgeburten wurde mit Copal geräuchert, damit das Ungeborene ausgetrieben wird, tot oder lebendig. Die Maya räuchern das Harz zur Abwehr von schwarzer Magie, bösen Geistern und dem bösen Blick. Copal begleitet eine Initiation oder befähigt zur Divination. Schamanen räuchern z.B. große Mengen Copals zur Unterstützung bei der Divination. Es öffnet das Herz und klärt den Geist. In der mexikanischen Magie wird Copal zum Schutz vor Hexerei verräuchert. In Brasilien wird Copal heutzutage ausgiebig bei den Ritualen der verschiedenen Ayahuasca-Kirchen als heiliges Räucherwerk verbrannt. Es gibt viele verschiedene Copalarten. Die meisten Arten duften leicht nach Weihrauch. Copalbäume wachsen überall in Südamerika. Exportiertes Copal kommt vor allem aus Brasilien, aber auch aus Mexico oder Peru. Es gibt auch fossiles Copal aus dem afrikanischen Kongo. Schwarzer Copal, bzw. Copal nero oder Copal negro aus dem brasilianischen Manila ist die teuerste Copal-Sorte. Sein schwerer, zitroniger und leicht weihrauchähnlicher Duft wie ein Hauch voller Zartheit besitzt eine tiefe Wirkung auf das Unterbewußtsein, eignet sich zur Nachträucherung, erdet, reinigt innerlich und kann die geistige und spirituelle Arbeit unterstützen. Er wirkt beruhigend und besänftigt. Der hell-durchsichtige gelb-orangene Goldcopal, bzw. Copal oro kommt ebenfalls aus Manila. Sein milder, dezenter, weicher und warmer Pinien-Duft eignet sich zur Tagräucherung. Er fördert die Konzentration, Kreativität, Phantasie, Lichtarbeit und unterstützt Visualisierungen. Er hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aus Mexico kommt der weiße Copal, bzw. Copal blanco (Bursera jorullensis) mit einer wunderbar frisch-waldigen und klaren Zitrusnote. Es ist das Harz des Copalbaumes (Protium copal), den die Mayas Copalquahuitl nannten. Copal blanco entwickelt einen starken weißen Rauch, wirkt beruhigend und baut Nervosität ab. Copal Peru (Trattinickia spp.) ist ein Räucherharz mit angenehm mildem und weichem Duft, der entspannt und harmonisiert. Traditionell verwenden es südamerikanische Schamanen vor jedem Heilritual, um die Atmosphäre zu reinigen und positiv aufzuladen. Das afrikanische Copal Kongo stammt vom Cramantee-Baum (Guibourtia spp.). Diese Sorte ist ein fossiles, bernsteinartiges Harz. Es entfaltet beim Räuchern einen typischen feinen, weichen und warmen Copalduft, der an Weihrauch erinnert, aber eine fruchtige Note enthält. Er wirkt anregend auf Phantasie und Intuition und kann die Kreativität bei musischer Tätigkeit unterstützen. Copal löst sich in Alkohol und ergänzt Schellack in seinen Eigenschaften. Copal kann sehr gut allein verräuchert werden. Es eignet sich aber auch hervorragend für Mischungen mit beliebig anderem Räucherwerk. Copal ist nicht zum Verzehr geeignet.
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
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