Heiler Forum, Esoterik Forum, Geistheiler Forum
für Geistiges Heilen, Energetisches Heilen
und alle anderen Spirituellen Themen der Esoterik und kosmischen Energien


Buddhas Kindheit und Buddhas Mutter

Buddhas Kindheit und Buddhas Mutter

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Heiler Forum Geistheiler Forum für Geistiges Heilen Foren-Übersicht - Alles Esoterische und Spirituelle was in anderen Unterforen nicht passt
Vorheriges Thema anzeigen < | > Nächstes Thema anzeigen  
BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 16:30    Titel: Buddhas Kindheit und Buddhas Mutter
Autor Nachricht
Eberhard
 


Anmeldedatum: 14.08.2007
Beiträge: 952

BeitragVerfasst am: 12.11.2007, 16:30    Titel: Buddhas Kindheit und Buddhas Mutter

Buddhas Kindheit

Es ist ein ewiges Gesetz, daß die Mutter eines Bodhisatta sieben Tage nach der Geburt desselben stirbt und in den Himmel der Tusita-Götter eingeht. Da der Bodhisatta mit Gott Indra das gemein hat, daß beide durch die Seite ihrer Mutter geboren werden, wird man auch den Tod der Mutter des Bodhisatta eine Woche nach der Geburt damit vergleichen dürfen, daß in dem Rgvedahymnus vom Tode der Mutter Indras wenigstens gesprochen wird, und daß der Feuergott Agni, kaum geboren, beide Eltern (d. h. die Reibhölzer) verschlingt. Die Pflegemutter des Bodhisattva wurde dann Mahaprajapati, die Schwester der Mutter des Bodhisattva.

Aus der frühen Kindheit des Bodhisattva wird uns berichtet, wie das Bodhisattva-Kind anläßlich eines Pflug- und Säefestes unter dem Schatten eines Rosenapfelbaumes in tiefer Versenkung und Kontemplation aufrecht saß, um gleichsam die spätere Buddhalehre vorwegzuträumen. Selbstverständlich hat dieses Pflug- und Säefest zutiefst symbolische Bedeutung, indem durch die Buddhalehre selbst der Erdboden von Grund aus aufgerührt bzw. durchfurcht wird damit eine neue Saat, die des Buddhismus, keimen und grünen könne. Anläßlich dieses Pflug- und Säefestes bewirkte das Bodhisattva-Kind, daß der Schatten des Rosenapfelbaumes sich nicht fortbewegte. Aus der Kindheit des Bodhisattva ist ferner ein Tempelbesuch hervorzuheben. Als das Bodhisattva-Kind in den Tempel eintrat, stürzten, wie berichtet wird, alle Götterbilder von den Wänden. Die buddhistische Religion ist ja dadurch gekennzeichnet, daß sie jede Art von Existenz und so konsequenterweise auch die der Götter aufgehoben hat. Schließlich ist aus der Kindheit des Bodhisattva noch sein Schulbesuch zu erwähnen. Als der Bodhisattva, so heißt es, in die Schreibschule eintrat, überragte er durch seine Fähigkeiten nicht nur seine Mitschüler, sondern auch seine Lehrer dadurch, daß er sämtliche Alphabete und Sprachen der Welt kannte und zu entziffern verstand, d . h. er allein wußte den wahren Weltensinn zu deuten.

Da die Zeichendeuter geweissagt hatten, daß aus dem Bodhisattva-Kinde entweder ein weltbeherrschender König oder ein weltentsagender Welterlöser werden wurde, war sein Vater Suddhodana, der aus seinem Sohne einen weltbeherrschenden König machen wollte, ängstlich darauf bedacht, ihn in seiner Jugend vor allen Eindrücken zu bewahren, die in ihm Neigungen zur Weltflucht wachrufen könnten. Er wollte ihm die Freuden der ewigen Jugend schenken und umgab ihn daher mit allen nur denkbaren Arten irdischer Genüsse. Er schenkte dem Sechzehnjährigen prächtige Paläste, je einen für die drei Hauptjahreszeiten in Indien, für die Regen-, Winter- und Sommerzeit, ließ aber zugleich, um eine Entweichung unmöglich zu machen, die Treppen der Paläste als Zugbrücken konstruieren, die noch dazu beim Niederlassen weithinschallendes Geräusch verursachten, umgab die Paläste mit starken Wachen und sorgte für des Prinzen Zerstreuung, indem er ihm, abgesehen von den vielen tausend Mädchen und Dienerinnen, die ihm schon bei seiner Geburt geschenkt worden waren, noch vierzigtausend, nach Lalitavistara sogar neunundachtzigtausend Tänzerinnen, d. h. zugleich Nebenfrauen, schenkte, mit denen er ihm Auge und Herz zu erfreuen suchte.

Die Mahavastu schildert ausführlich den Luxus, dessen zerstreuender Wirkung ihn sein Vater hingab. Der Bodhisattva lebte wie ein Gott im Kreise seiner himmlischen Nymphen. Sein Vater verheiratete ihn auch, als er sechzehn Jahre alt war. In diesem Zusammenhang ist besonders auf den wiederum mythologisch zu deutenden Bogenwettkampf hinzuweisen, dem sich der Bodhisattva zum Zwecke der Gewinnung seiner Hauptgemahlin unterziehen mußte. Während von den frühen süd-indischen Quellen keine etwas von der Verheiratung berichtet und auch kein Name der Hauptgemahlin genannt wird - sie heißt einfach die Mutter des Rahula (rahu = der "Ergreifer", ursprünglich eine Bezeichnung des Dämons, der Sonne und Mond packt und dadurch die Sonnen- und Mondfinsternis hervorbringt), heißt sie in der nordbuddhistischen Literatur gewöhnlich Yasodhara. Vgl. in der Überlieferung der Jainas die Gattin des Stifters derselben den verwandten Namen Yasoda trägt; zu erinnern wäre auch an die brahmanische Yasodhara, die säugende Mutter des Krsna, eine Hirtin. In der Lalitavistara aber führt die Hauptgemahlin des Bodhisattva den Namen Gopa.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Verfasst am:     Titel: Werbung
Autor Nachricht
Werbung






Verfasst am:     Titel: Werbung

Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Heiler Forum Geistheiler Forum für Geistiges Heilen Foren-Übersicht - Alles Esoterische und Spirituelle was in anderen Unterforen nicht passt Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht teilnehmen.

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Buddha / Buddhas Leben Eberhard Alles Esoterische und Spirituelle was in anderen Unterforen nicht passt 0 12.11.2007, 16:28 Letzten Beitrag anzeigen

Impressum

Anzeige:

!!!Wichtiger Hinweis!!!

Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.

Geistiges oder Energetisches Heilen sind unterstützende Bestandteile für das ganzheitliche Wohlbefinden eines jeden Wesens.

Das Forum wird täglich moderiert und auf ethisch oder rechtlich verletzende Beiträge geprüft. Sollte jemand einen Verstoß gegen gültiges Recht feststellen setzen Sie sich bitte mit der im Impressum angegebenen E-Mail Adresse in Verbindung.

Ich lehne trotz sorgfältiger Prüfung alle Haftungsansprüche gegenüber ausgehenden verlinkten Seiten ab da diese ständigen Änderungen unterliegen.

Bitte keine Abmahnungen ohne vorhergehende Kontaktaufnahme > DANKE





Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
SEO phpBB powered by Gameserver Forum