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Früher wurde Arnika (Arnica montana) bei verschiedenen Ritualräucherungen eingesetzt. Der Bergwohlverleih, wie Arnika auch genannt wird, zählt zu den alten Zauberpflanzen. Medizinisch war Arnika in der Antike nicht bekannt, weder bei Hippokrates oder Theophrast noch bei Dioskurides, Galenus oder Plinius. Daher sucht man nach ihr auch vergeblich bei Bock, Brunnfelss, Fuchs und Lonicerus. Hildegard von Bingen, die nur gelegentlich auf antike Autoren zurückgreift, meist aber ihre eigenen Wege geht, erwähnt sie unter dem Namen "Wolfesgelegena" bereits im 11. Jahrhundert. Danach wird sie im 14. Jahrhundert von Sylvaticus als "Arnich" beschrieben. Ausführlich beschäftigen sich die Renaissance-Arzt-Botaniker Gessner, Matthiolus und Tabernaemontanus mit ihr. Doch wo die antiken Grundlagen fehlen, wird es chaotisch: Matthiolus (1626) nennt die Arnika "Alisma", obwohl diese bei Dioskurides den Wasserwegerich beschreibt. Tabernaemontanus (1731) nennt sie "Caltha alpina" und "Damassonium alterum". Bei beiden handele es sich um die gleiche Pflanze. Andere Autoren jener Zeit nennen sie u.a. "Nardus", "Doronicum", "Calendula" oder "Chrysanthemum". Der Name "Arnica" taucht bereits im 16. Jahrhundert auf. Neben dem medizinischen Gebrauch werden auch zahlreiche magische Anwendungen genannt. Die Arnika wird als "Kraftpflanze" beschrieben, die offensichtlich mehr kann als nur Gebrechen zu heilen. Die Herkunft des Wortes Arnika ist nicht zweifelsfrei geklärt. Bergwohlverleih bedeutet keineswegs, daß sie nur im Gebirge vorkommt. Sie wächst zwar auch bis in Höhen von 2.500 Metern, aber torfig-sandige Wiesen sind ihr ebenfalls recht, solange sie ausreichend Licht bekommt. Aufgrund der Herkunft von "Wolf" würde "Wohlverleih" richtiger "Wolferlei" geschrieben, denn die Pflanze hat eine Wolfsnatur. Ihre große Heilkraft ist in der Lage, die Wolfskräfte (Fenris), welche die Lebensenergie der Sonne verfinstern möchten, zu besiegen. Auch beschützt sie den Kornwolf, damit er seine Kraft dem Korn verleihe. Aus diesem Grund wurde Arnika rund um Getreidefelder gepflanzt. Sie ist die Pflanze des Lichtes und der Sonne, damit der Lebensenergie, die sofort und vehement spürbar wird. Je höher die Arnika im Gebirge wächst, um so größer ist ihr Heilungspotential. Zur Zeit des höchsten Sonnenstandes, um die Sommersonnenwende blühend, sammelt und entfaltet sie ihre wärmenden und bewegenden Kräfte. Arnika ist ein mehrjähriger Korbblütler, der bis 0,60 Meter hoch wird. Sie bildet Rosetten mit drüsig-flaumig behaarten Blütenstengeln und an diesen tiefsitzende, paarig angeordnete, gegenständige, kleine, längliche Blättchen. Im Frühsommer entfaltet die Pflanze ihre großen, leuchtend orangegelben, endständigen Korbblüten. Bei Gewitter wurde getrocknete Arnika angezündet und verräuchert, so schützt sie laut Volksglauben vor Blitzschlag. Da die Blüten beim Räuchern viel Eigenduft verlieren, ist es ratsam, sie mit anderem Räucherwerk zu mischen. Arnika war früher auch Bestandteil von Schnupftabak und wurde zusammen mit Huflattich und Königskerzenblüten als Kräutertabak geraucht. Arnika wächst auf mageren Bergwiesen, auf humosen Waldwiesen, auf Heiden und ausgetrockneten Mooren. Sie mag sauren, sandigen Lehmboden und ist in ganz Europa und Mexiko vorwiegend in Gebirgslagen verbreitet. Weil um den Fortbestand und die Weiterexistenz von Arnika gefürchtet werden muß, steht die Pflanze in Deutschland unter Naturschutz und darf nicht gesammelt und gepflückt werden. Lebendpflanzen können heutzutage in Staudengärtnereien erworben werden. Arnika mischt sich zum Räuchern gut mit Wermut, Eisenkraut, Wacholder, Cassia, Katzenminze, Giftlattich, Poleiminze, Hirtentäschel und Harzen, der Eigenduft ist zart würzig und erinnert an Rettich. Sie ist giftig und daher nicht zum Verzehr geeignet.
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Alle hier beschriebenen und diskutierten Arten über "Geistiges Heilen" sind keine Heilversprechen. Ein Versprechen stellt im spirituellen Sinne eine Bindung dar. Bindungen sind Muster die Unwohlsein erzeugen können. Ist der Mensch frei hat er immer eine Wahl. Wenn er eine Wahl hat, hat er die Möglichkeit sich für etwas zu entscheiden was ihm gut tut. Das Wissen darüber was ihm gut tut möge er beim Lesen und Mitgestalten dieser Seiten herausfinden. Ich wünsche jedem, der auf diese Seiten gelangt den Mut seinem Gefühl und seiner Intuition zu vertrauen das beste für sich selbst mitzunehmen und im positiven Sinne seiner selbst zu handeln.
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